Schall­schutz­AUS­weis

Schallschutzausweis

Wo liegt der Unter­schied zum Schall­schutz­nach­weis?

Bei einem Haus­bau spielt nicht nur die grund­le­gen­de Trag­fä­hig­keit des Gebäu­des eine Rol­le für das Woh­n­er­leb­nis. Statt­des­sen ist der Schall­schutz­nach­weis eben­so wert­voll. Dane­ben gibt es außer­dem den Schall­schutz­aus­weis. Wor­in unter­schei­den sich die bei­den Doku­men­te? Die­ser Arti­kel erklärt, was der Aus­weis zum Schall­schutz ist und wel­chen Zweck er erfüllt. Nicht zuletzt erfah­ren Sie den Unter­schied zum Schall­schutz­nach­weis.

Der Aus­weis für Schall­schutz – des­halb ist er beim Haus­bau wich­tig!

Was ist der Unter­schied zwi­schen einem Schall­schutz­aus­weis und einem Schall­schutz­nach­weis DIN 4109? Dazu ist es nötig, zu wis­sen, was bei­de Doku­men­te aus­sa­gen. Der Schall­schutz­nach­weis nach DIN 4109 stellt im Kern ein wis­sen­schaft­li­ches Gut­ach­ten dar. In die­sem Gut­ach­ten zum Schall­schutz ist gewähr­leis­tet, dass das Bau­vor­ha­ben die Vor­schrif­ten ein­hält. Denn für den Lärm exis­tie­ren spe­zi­el­le Grenz­wer­te, sodass kein Haus­be­woh­ner einer Lärm­be­läs­ti­gung aus­ge­setzt wird. Im Schall­schutz­nach­weis wird zudem zwi­schen dem Luft­schall und Tritt­schall unter­schie­den.

DIN 4109 – Was beinhal­tet der Schall­schutz­nach­weis?

Arbeits­be­din­gun­gen sowie die Ruhe wäh­rend der Nacht und Frei­zeit sind wich­ti­ge Fak­to­ren für den Schall­schutz. Damit kein Mensch unnö­tig in sei­ner Ruhe­zeit gestört wird, ist der Schutz vor Lärm bei der Bau­pla­nung zu berück­sich­ti­gen. In einem Schall­schutz­nach­weis, der sich an die DIN 4109 hält, kom­men des­halb 3 Bestand­tei­le zum Tra­gen.

Dar­in fin­den sich die gestell­ten Anfor­de­run­gen an den Lärm­schutz. Zugleich gehö­ren die Kon­struk­ti­ons­de­tails in den Schall­schutz­nach­weis. Die­se infor­mie­ren über die bau­li­chen Maß­nah­men bezo­gen auf den Schall­schutz. Ins­be­son­de­re die Hei­zungs­an­la­gen, Per­so­nen­auf­zü­ge und Was­ser­in­stal­la­tio­nen gehö­ren in die­se schall­tech­nisch rele­van­te Beschrei­bung.

Zuletzt ent­hält der Schall­schutz­nach­weis den rech­ne­ri­schen Nach­weis. Die­se Berech­nun­gen sind vor allem rele­vant, um zu bewei­sen, dass die ver­wen­de­ten Bau­maß­nah­men den Schutz vor Schall gewähr­leis­ten.

Für ein Doppel‑, Reihen‑, Mehr­par­tei­en­haus bis 3 Wohn­ein­hei­ten liegt unser Preis für den Schall­schutz­nach­weis gegen frem­den Wohn-/Ar­beits­raum (Tritt­schall) bei 600 Euro (inkl. MwSt.). Dafür benö­ti­gen wir regu­lär 30 Werk­ta­ge – per »Express« sogar nur 15 Werk­ta­ge. Natür­lich jeweils ab Auf­trags­ein­gang und tech­ni­scher Klä­rung. Wei­te­re Prei­se fin­den Sie in unse­rer aktu­el­len Preis­lis­te oder fra­gen Sie uns ein­fach kos­ten­los und unver­bind­lich als Bau­in­ge­nieu­re mit 15 Jah­ren Berufs­er­fah­rung zum Schall­schutz an:



Was ist ein Schall­schutz­aus­weis?

Im Gegen­satz zum Nach­weis zum Schall­schutz ist der Aus­weis kein ver­pflich­ten­des Gut­ach­ten. Der Schall­schutz­aus­weis stammt ursprüng­lich von der deut­schen Gesell­schaft für Akus­tik e. V. (DEGA). Die­ser Ver­ein schult und lis­tet Inge­nieur­bü­ros hin­sicht­lich des Schall­schut­zes. Dadurch ist es den Inge­nieu­ren mög­lich, den Schall­schutz­aus­weis über­haupt aus­zu­stel­len.

Ein Schall­schutz­aus­weis ist nor­ma­ler­wei­se kei­ne Pflicht. Inge­nieu­re oder Sta­ti­ker müs­sen dem­nach kei­nen Aus­weis erstel­len. Aller­dings gibt es auch in die­sem Bereich Aus­nah­men. Da ein Schall­schutz­aus­weis für gewöhn­lich mit einem Schall­schutz­nach­weis gemein­sam aus­ge­stellt wird, ist er oft für die Zer­ti­fi­zie­rung von Gebäu­den erfor­der­lich.

Wel­che Infor­ma­tio­nen ent­hält der Schall­schutz­aus­weis?

Der Aus­weis zum Schall­schutz ähnelt dem Ener­gie­aus­weis. Die­ser ist den meis­ten Men­schen bereits bekannt, da er eine unkom­pli­zier­te Ver­gleichs­ba­sis für den Ver­brau­cher bie­tet. Das­sel­be gilt im Prin­zip auch für den Schall­schutz­aus­weis. Die­ser ermög­licht ein »Rating« zum Schall in und um ein Gebäu­de. Die­se Ein­stu­fung ver­läuft von F (rot) bis A* (grün). Je roter eine Ein­stu­fung zum Schall­schutz ist, umso schlech­ter ist es um die Ruhe bestellt.

Die Bewer­tung ist dabei rund­um im Sin­ne des Ver­brau­chers. Die Bewer­tung des Schall­schut­zes ist auf­grund der schlich­ten Ska­la leicht ver­ständ­lich. Dadurch ist es für den Verbraucher/​Mieter/​Käu­fer viel ein­fa­cher, ver­schie­de­ne Woh­nun­gen oder Häu­ser im Bereich Schall­schutz mit­ein­an­der zu ver­glei­chen.

Das Beson­de­re an dem Schall­schutz­aus­weis stellt der Inhalt dar. Wel­che Infor­ma­tio­nen wer­den für die Ein­stu­fung berück­sich­tigt? Für die Bewer­tung des Schall­schut­zes spie­len vor allem die Schall­dämm­wer­te der ein­zel­nen Bau­tei­le eine Rol­le. Dane­ben berück­sich­ti­gen Inge­nieu­re für den Aus­weis die Gestal­tung des Grund­ris­ses und die all­ge­mei­ne Umge­bung des Hau­ses für den Außen­lärm.

Was zählt als Außen­lärm, fra­gen Sie sich jetzt viel­leicht. Gene­rell gilt jede Lärm­quel­le, die von außen an das Haus dringt, als Quel­le für Außen­lärm. Das beinhal­tet bei­spiels­wei­se den Stra­ßen­lärm, den Autos und ande­re Ver­kehrs­teil­neh­mer ver­ur­sa­chen. Vor­bei­fah­ren­de Züge oder Not­fall­si­re­nen gehö­ren eben­falls zum Außen­lärm und neh­men Ein­fluss auf den Schall­schutz­aus­weis.

Fazit: Schall­schutz­aus­weis vs. Schall­schutz­nach­weis

Im Gegen­satz zum Schall­schutz­nach­weis gemäß DIN 4109 ist der Schall­schutz­aus­weis kein ver­pflich­ten­des Gut­ach­ten. Viel­mehr stel­len Inge­nieur­bü­ros die bei­den Doku­men­te oft gemein­sam aus. Ins­be­son­de­re für die Gebäu­de­zer­ti­fi­zie­rung kann der Schall­schutz­aus­weis wich­tig sein.

Wäh­rend im Schall­schutz­nach­weis die ein­zel­nen Details zum Schutz vor Lärm dar­ge­legt wer­den, kommt im Schall­schutz­aus­weis ein Bewer­tungs­sys­tem zum Ein­satz. Spe­zi­ell der Ver­brau­cher pro­fi­tiert vom Aus­weis zum Schall­schutz.

Die Ein­stu­fung zum Schall­schutz reicht von F (schlech­ter Schutz) bis A* (sehr guter Schutz). Damit ähnelt der Schall­schutz­aus­weis eher dem bereits bekann­ten Ener­gie­aus­weis. Damit ver­fügt der Ver­brau­cher über ein leicht ver­ständ­li­ches und sofort ersicht­li­ches Mit­tel, um den Schall­schutz eines Gebäu­des auch als Laie zügig beur­tei­len und ver­glei­chen zu kön­nen.

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