Wie lan­ge dau­ert die Berech­nung der Sta­tik für ein Ein­fa­mi­li­en­haus?

Wie lange dauert die Erstellung einer Statik

Wie lan­ge dau­ert die Berech­nung der Sta­tik? Es ist ver­ständ­lich, dass vie­le Bau­her­ren die­se Fra­ge erst sich und dann dem Trag­werks­pla­ner stel­len. Wer ins Detail schaut, muss jedoch erken­nen: Eben­so ver­ständ­lich ist es, wenn sich Sta­ti­ker schwer­tun, hier eine kon­kre­te Ant­wort zu geben. Die Dau­er der sta­ti­schen Berech­nung vari­iert je nach Arbeits­auf­wand sehr stark. Es gibt jedoch eini­ge Richt­wer­te, die für Bau­her­ren inter­es­sant sind. Wie

Wie lan­ge dau­ert die Sta­tik für ein Ein­fa­mi­li­en­haus?

Die Fra­ge nach der Dau­er für die Berech­nung der Sta­tik bezieht sich am häu­figs­ten auf Ein­fa­mi­li­en­häu­ser. Als gro­be Schät­zung lässt sich sagen: etwa 30 Werk­ta­ge. Dazu eini­ge Anmer­kun­gen:

Zunächst bezieht sich die­se Anga­be auf die Zeit vom Ein­gang der Unter­la­gen beim Sta­ti­ker bis zur Fer­tig­stel­lung aller Doku­men­te. Grund­sätz­lich ist zu berück­sich­ti­gen, dass der Trag­werks­pla­ner sel­ten exklu­siv an einem Pro­jekt arbei­tet. Das heißt, dass nicht alle vol­len Werk­ta­ge in die Sta­tik für das Ein­fa­mi­li­en­haus flie­ßen. Zudem sind alle Häu­ser, Unter­grün­de und Trag­werks­kon­struk­tio­nen unter­schied­lich. Zu berück­sich­ti­gen ist außer­dem, dass der Sta­ti­ker sel­ten sofort mit der Arbeit begin­nen kann, da zunächst ein altes Pro­jekt abge­schlos­sen wer­den muss. Gering­fü­gi­ge War­te­zei­ten las­sen sich kaum ver­mei­den.

In der Regel dau­ert bei uns eine Sta­tik für ein EFH bis 150 m² Brut­to­grund­flä­che 30 Werk­ta­ge inkl. der Beweh­rungs­plä­ne für die Boden­plat­te und Wär­me­schutz­nach­weis, bei einem Preis von 2.150 Euro (inkl. MwSt.). Die rest­li­chen Beweh­rungs­plä­ne dau­ern 40 Werk­ta­ge. Für ganz drin­gen­de Fäl­le bie­ten wir bei frei­en Kapa­zi­tä­ten sogar eine »Express­leis­tung« an – 15 Werk­ta­ge brau­chen wir dann für die Sta­tik inkl. der Beweh­rungs­plä­ne für die Boden­plat­te (damit zügig gestar­tet wer­den kann) und 20 Werk­ta­ge für die rest­li­chen Plä­ne. Alle oben genann­ten Lie­fer­ter­mi­ne gel­ten natür­lich immer ab Auf­trags­ein­gang und tech­ni­scher Klä­rung.

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War­um dau­ert es so lan­ge, ein paar Bal­ken, Stahl­trä­ger und Co. zu dimen­sio­nie­ren? Geht das in Zei­ten des Com­pu­ters nicht ganz schnell? Wenn Bau­her­ren die geschätz­te Zeit für die Berech­nung der Sta­tik hören, stel­len sie oft die­se Fra­gen. Ein wesent­li­ches Pro­blem ist hier der Begriff »Berech­nung«. Tat­säch­lich umfasst die Auf­ga­be an den Sta­ti­ker deut­lich mehr, als nur Zah­len zu ermit­teln. Die sind mit Com­pu­ter­un­ter­stüt­zung tat­säch­lich recht schnell zu Papier gebracht. Die Her­aus­for­de­rung besteht viel­mehr dar­in, das Trag­werk zu durch­den­ken.

Wie lässt sich die Kon­struk­ti­on güns­tig und sicher rea­li­sie­ren? Sind alle Fra­gen des kon­struk­ti­ven Brand­schut­zes berück­sich­tigt? Wie steht es um Schall­schutz und Däm­mung? Erge­ben sich aus bau­tech­ni­schen Details wie Dach­fens­tern oder Über­stän­den beson­de­re Her­aus­for­de­run­gen? Die­se Fra­gen sind alle zu berück­sich­ti­gen. Nicht zuletzt muss der Archi­tekt anschlie­ßend auf Grund­la­ge der Berech­nung des Sta­ti­kers die Aus­füh­rungs­plä­ne so detail­liert erstel­len kön­nen, dass die Bau­un­ter­neh­men sie kor­rekt umset­zen kön­nen. Das heißt: Wer im Rah­men der Pla­nung eine Woche mehr in eine gründ­li­che Aus­ar­bei­tung inves­tiert, kann in der Bau­pha­se viel Zeit spa­ren, weil alles rei­bungs­los läuft. Übri­gens: Auch wenn CAD den Bau­zeich­nern viel Hand­ar­beit abnimmt, ist ein Bau­plan noch immer eine indi­vi­du­el­le Arbeit, die für jedes Gebäu­de von Neu­em beginnt.

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Wie lan­ge brau­chen Sta­ti­ker für kom­pli­zier­te Gebäu­de?

Im Prin­zip gilt die ein­fa­che Glei­chung: je kom­pli­zier­ter das Gebäu­de, des­to län­ger die Pla­nungs­pha­se. Folg­lich wird das glei­che Inge­nieur­bü­ro unter glei­chen Vor­aus­set­zun­gen die Sta­tik für ein Mehr­fa­mi­li­en­haus spä­ter fer­tig­stel­len als für ein Ein­fa­mi­li­en­haus. Allein durch den deut­lich grö­ße­ren Umfang der Plä­ne kal­ku­lie­ren Sta­ti­ker etwa vier bis sechs Wochen für Mehr­par­tei­en­häu­ser. Öffent­li­che Gebäu­de wie Kin­der­gär­ten erfor­dern sogar noch mehr Pla­nungs­auf­wand, da hier beson­de­re Sicher­heits­vor­ga­ben berück­sich­tigt wer­den müs­sen. Eine ein­fa­che Gara­ge oder ein Car­port wie­der­um, das nach­träg­lich gebaut wird, lässt sich in der Regel inner­halb weni­ger Tage sta­tisch berech­nen.

Was beein­flusst den Zeit­auf­wand der sta­ti­schen Berech­nun­gen?

Wer die Häu­ser in einem Neu­bau­ge­biet ver­gleicht, wird fest­stel­len: Die Anfor­de­run­gen der Bau­her­ren an Grö­ße, Ver­zie­rung und archi­tek­to­ni­schen Stil sind sehr unter­schied­lich. Wäh­rend man­che die kla­ren Lini­en des Bau­haus schät­zen, wün­schen ande­re ein säu­len­ge­tra­ge­nes Vor­dach oder ver­spiel­te Erker im Dach. Es ist nahe­lie­gend, dass sol­che beson­de­ren archi­tek­to­ni­schen Ele­men­te mehr Arbeits­stun­den zur Berech­nung benö­ti­gen. Gene­rell sor­gen die fol­gen­den Kon­struk­tio­nen für eine jeweils etwas län­ge­re Zeit für die Erstel­lung der Trag­werks­plä­ne:

… und ganz wich­tig: die Opti­mie­rung. Jeder gute Sta­ti­ker ist bemüht, die best­mög­li­che Qua­li­tät zu attrak­ti­ven Kon­di­tio­nen für den Bau­herrn zu errei­chen. Dabei geht es zum Bei­spiel um die Wahl der Bau­ma­te­ria­li­en und die Dimen­sio­nie­rung der Trä­ger. Bei­des bie­tet zum Teil hohes Spar­po­ten­ti­al!

Wer­den die Kos­ten für die Sta­tik mit jedem Tag teu­rer?

Kla­re Ant­wort: Nein. Der Trag­werks­pla­ner rech­net nicht nach Stun­den­lohn ab, son­dern in Anleh­nung an die Hono­rar­ord­nung für Archi­tek­ten und Sta­ti­ker (HOAI). Inso­fern ist jeder Bau­in­ge­nieur auch im Eigen­in­ter­es­se bemüht, die Berech­nun­gen mög­lichst schnell abzu­schlie­ßen. Wenn es doch zu Ver­zö­ge­run­gen kommt, wird die Trag­werks­pla­nung dadurch nicht teu­rer.

Kann ein Sta­ti­ker den Bau ver­zö­gern?

Eben­so kla­re Ant­wort: Ja, da die Berech­nun­gen des Sta­ti­kers für das Geneh­mi­gungs­ver­fah­ren rele­vant sind! Ohne Bau­ge­neh­mi­gung ist näm­lich kein Start des Bau­vor­ha­bens mög­lich. Der Archi­tekt kann zwar die Zeit des Geneh­mi­gungs­ver­fah­ren nut­zen und par­al­lel mit der Aus­füh­rungs­pla­nung star­ten, aber am Ende des Tages muss die Bau­be­hör­de grü­nes Licht geben. Und dafür ist nun mal die Sta­tik not­wen­dig.

Ein beson­de­rer Vor­teil besteht, wenn Bau­her­ren die Bau­lei­tung einem Archi­tek­ten oder Bau­in­ge­nieur über­las­sen haben: Die­ser küm­mert sich um die Durch­füh­rung ohne Leer­lauf.

Wie lan­ge dau­ert nun die Sta­tik für mein Haus?

Zum Abschluss die wich­tigs­te Fra­ge für alle Bau­her­ren: Wie lan­ge braucht der Sta­ti­ker, um ein kon­kre­tes Haus zu berech­nen? Das kann lei­der nur der jeweils aus­füh­ren­de Betrieb beant­wor­ten. Es ist durch­aus legi­tim, die­se Fra­ge vor Beauf­tra­gung zu stel­len, um mehr Pla­nungs­si­cher­heit in Bezug auf die Ter­mi­ne zu bekom­men.

Tipp: In der Regel wird die Sta­tik erst nach der vor­läu­fi­gen Geneh­mi­gung erstellt und dem Bau­amt anschlie­ßend nach­ge­reicht. Legt der Archi­tekt jedoch gute Plä­ne vor, kann es durch­aus sinn­voll sein, dass Sie mit der Sta­tik frü­her star­ten. Denn eine par­al­lel zum Geneh­mi­gungs­ver­fah­ren erstell­te Sta­tik (inkl. Beweh­rungs­plä­nen) kann zu einem deut­lich frü­he­ren Bau­be­ginn füh­ren. Die­ser Vor­teil über­wiegt häu­fig gegen­über den Mehr­kos­ten für eine ggf. vom Amt gefor­der­te (klei­ne) Anpas­sung der Plä­ne.

Eine früh­zei­ti­ge Beauf­tra­gung und Erstel­lung der Sta­tik sorgt gene­rell für einen rei­bungs­lo­sen Ablauf. Denn: Die ein­zel­nen Gewer­ke – wie der Roh­bau­er oder Dach­de­cker – benö­ti­gen zur Kos­ten­kal­ku­la­ti­on die sta­ti­schen Berech­nun­gen. So kom­men Sie schnel­ler und güns­ti­ger zum (Traum)Haus. Fra­gen Sie uns als Bau­in­ge­nieu­re mit 15 Jah­ren Berufs­er­fah­rung kos­ten­los an:


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