Wand­durch­bruch – Selbst ist der Mann … oder nicht?

Gefahr beim Wanddurchbruch

Wann ist ein Sta­ti­ker nötig?

Eine Wand ent­fer­nen scheint für vie­le ein­fach: Ham­mer neh­men, drauf­schla­gen, fer­tig. Doch ganz so leicht ist ein Wand­durch­bruch nicht zu meis­tern. Viel­mehr dro­hen erns­te Ände­run­gen der Bau­sta­tik, wenn eine Ver­bin­dung zwi­schen zwei Räu­men ent­steht. Beein­flusst der Wand­durch­bruch eine tra­gen­de Wand oder nicht? Das ist eine bedeu­ten­de Fra­ge. Des­halb lohnt es sich, die Sta­tik im Vor­feld sorg­fäl­tig zu berech­nen und zu berück­sich­ti­gen. Hier erfah­ren Sie, wann Sie tat­säch­lich einen Trag­werks­pla­ner für den Wand­durch­bruch benö­ti­gen.

Für die Sta­tik eines Wand­durch­bruchs berech­nen wir 900 Euro (inkl. MwSt.). Dafür benö­ti­gen wir regu­lär 20 Werk­ta­ge – per »Express« sogar nur 10 Werk­ta­ge. Natür­lich jeweils ab Auf­trags­ein­gang und tech­ni­scher Klä­rung. Wei­te­re Prei­se fin­den Sie in unse­rer aktu­el­len Preis­lis­te oder fra­gen Sie uns ein­fach kos­ten­los und unver­bind­lich als Bau­in­ge­nieu­re mit 15 Jah­ren Berufs­er­fah­rung zu einem Wand­durch­bruch an:



Trenn­wand oder tra­gen­de Wand – der wesent­li­che Unter­schied!

Die Zim­mer­ver­tei­lung in einer Woh­nung kann mit­un­ter ungüns­tig schei­nen. In dem Fall erwä­gen vie­le Haus- oder Woh­nungs­be­sit­zer, eine Wand zu ent­fer­nen. Grund­sätz­lich ist die vor­be­rei­ten­de Trag­werks­pla­nung ein essen­zi­el­ler Erfolgs­fak­tor, wenn Heim­wer­ker einen Wand­durch­bruch sel­ber machen wol­len. Wer das eige­ne Kön­nen zu hoch ein­schätzt, ris­kiert nicht nur einen unschö­nen Anblick, son­dern außer­dem den Ein­sturz des Gebäu­des.

Die Basis aller Über­le­gun­gen ist daher die Fra­ge: Ist es eine tra­gen­de Wand, die durch­ge­bro­chen wer­den soll? Sicher­heit dar­über lie­fern ent­spre­chen­de Doku­men­te oder der Bau­herr, der die Wän­de selbst gezo­gen hat. Im All­ge­mei­nen besteht eine nicht tra­gen­de Wand aus Gips­kar­ton. Zudem kann die Wand­stär­ke eine Rol­le bei bau­sta­ti­schen Berech­nun­gen spie­len.

Vor­be­rei­tung vorm Wand­durch­bruch – Staub, Schutt, Sicher­heit

Sofern sicher­ge­stellt wor­den ist, dass der geplan­te Wand­durch­bruch kei­ne tra­gen­de Wand betrifft, geht es vor allem orga­ni­sa­to­risch wei­ter: Die betref­fen­den Räu­me müs­sen weit­ge­hend leer geräumt sein. In ein­fa­chen Fäl­len lan­den die Möbel ein­fach an der gegen­über­lie­gen­den Wand. Denn der Platz wird zum Arbei­ten benö­tigt und Staub kennt kei­ne Gna­de. Ins­be­son­de­re bei einem Wand­durch­bruch fällt viel Dreck an. Des­halb lohnt es sich, im Vor­feld einen Con­tai­ner bei einer Fir­ma zu bestel­len.

In einem Bau­con­tai­ner lässt sich der Bau­schutt gut bis zur Ent­sor­gung auf­be­wah­ren. Um die Men­ge des Bau­schutts zu berech­nen, hilft eine unkom­pli­zier­te Metho­de: Rech­nen Sie die Brei­te mal die Höhe und mal die Tie­fe von dem Wand­durch­bruch. Anschlie­ßend ver­dop­peln Sie das Ergeb­nis. Das ergibt das vor­aus­sicht­li­che Volu­men an Schutt.

Des Wei­te­ren hel­fen soge­nann­te Staub­schutz­wän­de und Abde­ckun­gen gegen den fei­nen Schmutz, der beim Wand­durch­bruch anfällt. Zusätz­li­che Bau­schleu­sen aus dem Bau­markt hel­fen dabei, die Woh­nung gegen den Staub abzu­dich­ten.

Sel­ber machen – gewusst wie!

Für einen Wand­durch­bruch sind im Regel­fall meh­re­re Werk­zeu­ge nötig. Ham­mer, Mei­ßel, Säge, pneu­ma­ti­scher Bohr­ham­mer sowie ein Vor­schlag­ham­mer gehö­ren für gewöhn­lich zur grund­le­gen­den Aus­stat­tung für einen Wand­durch­bruch. Zusätz­lich ist die Fra­ge zu beant­wor­ten, ob ledig­lich ein Teil der Wand ent­fernt wer­den soll (z. B. für eine Durch­rei­che oder eine Tür) oder ob eine gan­ze Wand durch­bro­chen wird, um zwei Räu­me zu ver­bin­den. In jedem Fall lie­fert ein Sta­ti­ker beson­ders bei tra­gen­den Wän­den die nöti­ge Sicher­heit.

Im Anschluss an den eigent­li­chen Durch­bruch fol­gen die Abschluss­ar­bei­ten. Hier­bei gilt es, den Fuß­bo­den anzu­pas­sen, die Wän­de sowie die Zim­mer­de­cke neu zu ver­put­zen und zu strei­chen oder tape­zie­ren. Erst danach ist die Arbeit erle­digt.

Sta­ti­ker – hier hilft der Exper­te!

Ein Trag­werks­pla­ner lohnt sich für das Durch­bre­chen einer tra­gen­den Wand immer. Der Pro­fi berech­net die Last, die auf den Durch­bruch drückt. Damit die Wand oder gar das Gebäu­de nicht ein­stürzt, wird der Wand­durch­bruch mit einem Sturz ver­se­hen. Ein Sta­ti­ker kann den Sturz pas­send kon­stru­ie­ren. Die­ser wird im Vor­aus ein­ge­baut, um die Wand zu stüt­zen. Danach kann der Wand­durch­bruch erfol­gen.

Für Lai­en ist es wich­tig, zu erken­nen, wann ein Sta­ti­ker gebraucht wird. Ein Wand­durch­bruch ist im Wesent­li­chen nicht kom­pli­ziert. Aller­dings muss die Sta­tik beach­tet wer­den. Tra­gen­de Wän­de sind haupt­säch­lich dafür ver­ant­wort­lich, dass der Exper­te nötig ist. Zahl­rei­che Heim­wer­ker über­schät­zen sich und ihre Fähig­kei­ten, sodass die Gefahr schwe­rer Ver­let­zun­gen und Schä­den am Haus bis zum Ein­sturz bestehen.

Hier Ange­bot für die stat­ische Berech­nung eines Durch­bruchs kosten­los anfra­gen!

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Fazit – Sta­ti­ker für den Wand­durch­bruch, ja oder nein?

Trag­werks­pla­nung endet längst nicht beim Bau eines neu­en Hau­ses. Viel­mehr sind Sta­ti­ker über­all nötig, wo die Bau­sub­stanz grund­le­gend ver­än­dert wird. Damit ein Gebäu­de nicht zusam­men­bricht, hel­fen bau­sta­ti­sche Berech­nun­gen. Bei einem Wand­durch­bruch gilt das­sel­be. Aller­dings lässt sich der Ein­satz eines Sta­ti­kers auf einen Bereich redu­zie­ren: tra­gen­de Wän­de sind wich­ti­ge Bau­tei­le eines Hau­ses. Sie stel­len sicher, dass das Gebäu­de stand­hält. Wer einen Wand­durch­bruch plant, ist in fast allen Fäl­len auf einen Pro­fi ange­wie­sen. Die­ser berech­net die jewei­li­ge Last und ermög­licht so einen risi­ko­ar­men Durch­bruch der Wand.

Falls Sie den Wand­durch­bruch im Rah­men einer (ener­ge­ti­schen) Sanie­rung durch­füh­ren möch­ten, ist im Vor­feld ein Sanie­rungs­fahr­plan von einem Ener­gie­be­ra­ter emp­feh­lens­wert.


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