Decken­durch­bruch um Trep­pe ein­zu­bau­en: Sta­ti­ker nötig?

Deckendurchbruch und Treppe einbauen

Das Ein­set­zen einer Trep­pe erfolgt nor­ma­ler­wei­se schon vor und wäh­rend des Haus­baus. Dabei sind wich­ti­ge Fak­to­ren, wie die ver­leg­ten Lei­tun­gen und Roh­re bereits berück­sich­tigt. Aber auch nach­träg­lich lässt sich noch eine Trep­pe ein­set­zen. Für den nach­träg­li­chen Ein­bau von Trep­pen ist in vie­len Fäl­len ein Decken­durch­bruch erfor­der­lich.

Decken­durch­brü­che um zwei Eta­gen mit einer Trep­pe zu ver­bin­den

Um zwei Eta­gen in einem Bestands­ge­bäu­de mit einer Trep­pe zu ver­bin­den, benö­tigt man einen Decken­durch­bruch. Im Ide­al­fall sind natür­lich mög­lichst weni­ge Decken­durch­brü­che not­wen­dig. Denn ein Durch­bruch der Decke ist mit Auf­wand (auch für Sicher­heits­vor­keh­run­gen), Schmutz und Schutt ver­bun­den. Spe­zi­ell die ver­leg­ten Lei­tun­gen und Roh­re sind dabei ein wich­ti­ger Maß­stab – Nicht nur für den Auf­wand, son­dern auch für die gene­rel­le Mach­bar­keit sol­cher Maß­nah­men.

Bei der Art des Durch­bruchs ist zwi­schen run­den und (recht)eckige Ver­sio­nen zu wäh­len. Wäh­rend letz­te­re Vari­an­te für her­kömm­li­che Trep­pen geeig­net ist, sind run­de Öff­nun­gen für den Ein­bau einer Spin­del­trep­pe (oder Wen­del­trep­pe) vor­ge­se­hen. Bei allen Pla­nun­gen durch den Eigen­tü­mer und dem Trep­pen­bau­er sind die Trep­pen­lö­cher groß­zü­gig zu bemes­sen. Denn eine Däm­mung muss bei Bedarf eben­falls Platz in der Öff­nung fin­den.

Ein Beton­schnei­der soll­te die Öff­nung für die Trep­pe in der Decke vor­neh­men. Häu­fig muss dabei vom Auf­trag­ge­ber für Stark­strom gesorgt wer­den.


Jeder Decken­durch­bruch soll­te von Fach­per­so­nal vor­ge­nom­men wer­den. Das gilt nicht nur für die hand­werk­li­chen Arbei­ten auf der Bau­stel­le sel­ber, son­dern expli­zit auch bei einer (vor­her vor­zu­neh­men­den) Bestands­ana­ly­se des Trag­werks.

Ein Sta­ti­ker ermit­telt dabei anhand den alten Plä­ne die Las­ten neu, und lässt sei­ne sta­ti­schen Berech­nun­gen in die Umset­zung des Decken­durch­bruchs mit ein­flie­ßen. In neue­ren Gebäu­den sind die Decken zumeist aus mas­si­ven Beton, da sind Exper­ten und nicht Lai­en gefragt!

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War­um sind Sta­ti­ker beim Decken­durch­bruch nötig?

Ein Gebäu­de ist schon vor dem Bau in allen Details sta­tisch berech­net. Die Arbeit des Sta­ti­kers trägt wesent­lich zur Sicher­heit des Hau­ses bei. Wer nun nach­träg­lich eine Trep­pe ein­set­zen möch­te und des­halb einen Decken­durch­bruch braucht, benö­tigt einen Sta­ti­ker um die neu­en Gege­ben­hei­ten sta­tisch zu berück­sich­ti­gen. Der Bau­sta­ti­ker ermit­telt die Kenn­wer­te der vor­han­de­nen Decken­kon­struk­ti­on, berück­sich­tigt dabei die ver­wen­de­ten Mate­ria­li­en und berech­net die ein­zu­set­zen­den Trä­ger.

Ein Sta­ti­ker über­prüft die Pla­nung des Trep­pen­bau­ers. Er stellt sicher, dass die Trag­fä­hig­keit und Stand­si­cher­heit des Gebäu­des auch nach dem Decken­durch­bruch erhal­ten bleibt. Ein Ver­zicht auf den Pro­fi ist nicht emp­feh­lens­wert. Schnell führt ein Decken­durch­bruch ohne Über­prü­fung der Sta­tik zu mas­si­ven Pro­ble­men am Haus und gefähr­det im schlimms­ten Fall auch die Bewoh­ner.

Der Trag­werks­pla­ner ist somit für den theo­re­ti­schen Aspekt, der sich real aus­wirkt, zustän­dig. Die tat­säch­li­che Durch­füh­rung des Durch­bruchs über­neh­men hin­ge­gen Bau­fir­men, die sich mit der Mate­rie aus­ken­nen.

Wir als bun­des­weit ein­ge­tra­ge­ne Sta­ti­ker bie­ten die Sta­tik­be­rech­nung für Decken­durch­brü­chen zu Fest­prei­sen an. Der­zei­tig kos­tet ein ein­fa­cher Decken­durch­bruch 600 Euro. Fra­gen Sie uns kos­ten­los an:



Mate­ria­li­en, Metho­den und Kos­ten beim Decken­durch­bruch

Womit wird ein Decken­durch­bruch aus­ge­führt? Wel­ches Mate­ri­al kommt zum Ein­satz? Die­se Fra­gen beein­flus­sen unwei­ger­lich die nach dem Preis. Solch ein Trep­pen­ein­bau mit einem Trep­pen­loch ist preis­lich längst nicht ein­heit­lich gere­gelt. Es ist ein höchst indi­vi­du­el­les The­ma. Des­halb erhal­ten Sie an die­ser Stel­le einen gro­ben Umriss über die ver­wen­de­ten Mate­ria­li­en.

Wel­che Mate­ria­li­en sind für einen Decken­durch­bruch emp­feh­lens­wert oder gän­gig?

Ein Trep­pen­loch unter­schei­det sich nicht nur durch sei­ne Abmes­sun­gen von ande­ren Durch­brü­chen. Auch die Form trägt zur Fra­ge nach den Arbeits­ma­te­ria­li­en bei. Ein run­der Aus­schnitt der Decke erfor­dert ledig­lich eine Mit­tel­boh­rung und eine Zir­kel­sä­ge.

Bei einem ecki­gen Aus­schnitt der Decke sind hin­ge­gen vier ein­zel­ne Kern­boh­run­gen vor­ge­se­hen (in jeder Ecke eine). Der Decken­durch­bruch erfolgt in die­sem Fall mit einer Hoch­fre­quenz­sä­ge. Zusätz­lich erfor­dern die Gerä­te einen Stark­stro­m­an­schluss. Wer die­sen nicht bereit­stel­len kann, weil kei­ner im Haus vor­han­den ist, benö­tigt einen zusätz­li­chen Elek­tri­ker.

Außer­dem ver­ur­sa­chen die Arbeits­ge­rä­te beim Durch­bre­chen der Decke eine gro­ße Wär­me. Damit die Mate­ria­li­en also nicht zu heiß wer­den, ist die Küh­lung mit­tels Was­ser erfor­der­lich. Somit brau­chen ent­spre­chen­de Facharbeiter/​innen einen Was­ser­an­schluss, der funk­tio­niert.

Bei einem Trep­pen­loch muss der aus­ge­schnit­te­ne Teil der Decke mit mög­lichst wenig Schmutz und Erschüt­te­rung abtrans­por­tiert wer­den. Dies geschieht im Regel­fall mit einem Por­tal­kran. Um das Schmutz­auf­kom­men wei­ter zu mini­mie­ren, ist eine Folie auf dem Boden aus­ge­legt.

Wel­che Kos­ten fal­len für den Trep­pen­ein­bau mit Trep­pen­loch an?

Grund­sätz­lich ist die Finan­zie­rung eines Trep­pen­ein­baus mit Decken­durch­bruch in ers­ter Linie von dem Aus­maß sowie der Trep­pen­art abhän­gig. Es kommt zudem dar­auf an, inwie­fern zusätz­li­che Fach­leu­te nötig sind. Der Decken­durch­bruch kos­tet unter­schied­lich viel. Die Kos­ten lie­gen min­des­tens zwi­schen 2.000 und 3.000 Euro. Dies ist jedoch nicht die Preis­gren­ze für einen Decken­durch­bruch. Oft kos­tet der Durch­bruch für ein Trep­pen­loch aber auch 5.000 bis 6.000 Euro. Was beein­flusst den Kos­ten­fak­tor?

Die Sta­tik ist von beson­de­rer Bedeu­tung bei einem Decken­durch­bruch. Kom­pli­zier­te sta­ti­sche Berech­nun­gen erhö­hen die Kos­ten für das Trep­pen­loch. Dane­ben sind die fol­gen­den Fak­to­ren für die Kal­ku­la­ti­on wesent­lich:

  • Abstüt­zen­de Maß­nah­men auf­grund der Sta­tik nötig?
  • Aus­maß des Decken­durch­bruchs (Grö­ße)
  • Alt­bau oder neue­res Gebäu­de?
  • Mate­ri­al der Decke (Stahl­be­ton, Holz­bal­ken …)
  • Abtrans­port des Decken­aus­schnitts (Auf­wand)
  • Ecki­ger oder run­der Durch­bruch?

Die­se Bei­spie­le ver­deut­li­chen, dass der Kos­ten­fak­tor sogar bei einem ver­meint­lich simp­len Decken­durch­bruch nicht zu ver­nach­läs­si­gen ist. Vie­le Fak­to­ren kön­nen den Preis in die Höhe trei­ben. Dabei ist das benö­tig­te Arbeits­ge­rät ein zusätz­li­cher Aspekt neben der Fra­ge, ob der Bereich des Durch­bruchs leicht zugäng­lich ist oder nicht. Sie soll­ten somit Prei­se für die ein­zel­nen Berei­che ver­glei­chen.

Fazit: Decken­durch­brü­che für Trep­pen mit Sta­ti­ker vor­be­rei­ten

Das Aus­schnei­den eines Lochs in der Geschoss­de­cke, um eine Trep­pe ein­zu­set­zen, zählt zu den anspruchs­vol­le­ren Arbei­ten für Bau­un­ter­neh­men. Bau­her­ren und Haus­be­sit­zer sind gut bera­ten, sich im Vor­feld umfas­send zu infor­mie­ren. Denn die Anfor­de­run­gen an die Sta­tik sind bei einem Decken­durch­bruch nicht zu unter­schät­zen. Fra­gen Sie uns als pro­fes­sio­nel­le Sta­ti­ker!

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