Rei­hen­haus: Weni­ger Sta­tik-Kos­ten?

Tragwerksplanung vom Reihenhaus

Rei­hen­häu­ser sind lan­ge fes­ter Bestand­teil bau­li­cher Maß­nah­men vor allem in Bal­lungs­ge­bie­ten. Da die ein­zel­nen Häu­ser einer Rei­hen­haus­be­bau­ung zumeist dar­auf aus­ge­legt sind, wenig Bau­grund für die größt­mög­li­che Nutz­flä­che maxi­mal aus­zu­nut­zen, kann hier bares Geld bei gleich­zei­tig hohem Wohn­kom­fort ein­ge­spart wer­den. Doch was genau sind die wesent­li­chen Merk­ma­le vom Rei­hen­haus und wie hoch belau­fen sich dem­entspre­chend die Kos­ten für die Trag­werks­pla­nung durch einen Sta­ti­ker? Die­se Fra­gen wer­den im Fol­gen­den genau­er beleuch­tet.

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Schritt 1 von 3
Bei­de Hälf­ten bzw. alle Häu­ser zusam­men
Zur Ent­schei­dung, ob das Gebäu­de in einem Erd­be­ben­ge­biet liegt
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Defi­ni­ti­on eines Rei­hen­hau­ses

Ein belieb­ter Haus­typ bei der Wahl des künf­ti­gen Eigen­heims ist das Rei­hen­haus. Dabei han­delt es sich – wie der Name schon sagt – um eine Rei­he von Häu­sern in glei­cher Bau­wei­se. Die­se ste­hen meist direkt neben­ein­an­der, manch­mal leicht ver­setzt, jedoch ohne Zwi­schen­räu­me. Ab 3 Häu­sern die­ser Bau­art spricht man von einem Rei­hen­haus, bei zwei bau­glei­chen Typen hin­ge­gen ist von einem Dop­pel­haus die Rede.

Häu­fig sind Rei­hen­haus­bau­ten in Bal­lungs­zen­tren, also vor­nehm­lich in (Klein-) Städ­ten zu fin­den, denn durch die Bebau­ung durch Rei­hen­häu­ser ist ein hoher Wohn­kom­fort auf wenig Flä­che mög­lich. Dar­über hin­aus sind sie optisch meist deut­lich anspre­chen­der als ein klas­si­sches Mehr­fa­mi­li­en­haus. Somit wird durch eine Rei­hen­haus­be­bau­ung das Land­schafts­bild auf­ge­wer­tet.

Die Gestal­tung eines Rei­hen­haus­kom­ple­xes ist unheim­lich viel­fäl­tig und deckt vom klas­si­schen Ein­fa­mi­li­en­haus mit Sat­tel­dach bis zum moder­nen, kubi­schen Gebäu­de die ver­schie­dens­ten Bau­mög­lich­kei­ten ab. Häu­fig sind die Grund­ris­se eben­falls iden­tisch oder von Haus zu Haus mini­mal ver­än­dert, z. B. kann die Raum­auf­tei­lung des einen Hau­ses spie­gel­ver­kehrt zum Nach­bar­objekt ange­ord­net sein. Zudem gibt es kei­ne vor­ge­schrie­be­ne Min­dest­grö­ße für die­sen Haus­typ. So las­sen sich die Rei­hen­häu­ser fle­xi­bel an die räum­li­chen Gege­ben­hei­ten sowie die städ­ti­schen Vor­ga­ben für das Bau­pro­jekt anpas­sen.

Auf Grund der dich­ten Bebau­ung gibt es zudem in der Regel vie­le Dienst­leis­tungs­an­ge­bo­te und Geschäf­te in der Nähe eines Rei­hen­hau­ses.

Indi­vi­du­el­le Gestal­tung vom Rei­hen­haus

Farb­lich, sowie bei der Innen­aus­stat­tung und Gar­ten­ge­stal­tung, kön­nen sich die ein­zel­nen Rei­hen­häu­ser natür­lich von­ein­an­der unter­schei­den, ledig­lich die Haus­form sowie die Anord­nung sind ent­schei­dend, um als Rei­hen­haus gel­ten zu kön­nen. Auf die­se Wei­se ist es nicht unge­wöhn­lich, dass bau­glei­che Typen zum Bei­spiel völ­lig unter­schied­li­che Fas­sa­den­far­ben oder ver­schie­de­ne Gestal­tun­gen rund um das eige­ne Heim auf­wei­sen.

Beliebt sind die Rei­hen­häu­ser bei Per­so­nen­grup­pen sämt­li­cher Ein­kom­mens­klas­sen. Vor allem Fami­li­en ent­schei­den sich in Bal­lungs­zen­tren gern für den Kom­fort eines Rei­hen­hau­ses, denn trotz der begrenz­ten räum­li­chen Mög­lich­kei­ten brin­gen Rei­hen­häu­ser ein grö­ße­res Maß an Pri­vat­sphä­re gegen­über einer Woh­nung im Mehr­par­tei­en­haus und bie­ten wei­ter­hin häu­fig ein klei­nes Gar­ten­grund­stück, das an das Haus angrenzt. Trenn­wän­de und Pflan­zun­gen kön­nen die Pri­vat­sphä­re noch wei­ter ver­bes­sern.

Der Kon­takt zu Nach­barn ist natür­lich räum­lich gese­hen »enger« als bei frei­ste­hen­den EFH. Es kann bswp. durch­aus zum Streit über den Lärm­pe­gel kom­men. Auch stel­len Rei­hen­häu­ser auf­grund der vie­le Trep­pen eine Bar­rie­re im Alter dar. Rei­hen­haus­sied­lun­gen wir­ken oft ver­baut und kön­nen des­halb den poten­ti­el­len Ver­kauf erschwe­ren.


Sta­tik-Kos­ten beim Rei­hen­haus?

Die platz­ef­fi­zi­en­te Bau­wei­se spart Mate­ri­al und Bau­grund und sorgt somit für gerin­ge Bau­kos­ten. Auch die zukünf­ti­gen Ener­gie­kos­ten sind gerin­ger als bei einem frei­ste­hen­den Ein­fa­mi­li­en­haus, da es in der Regel nur zwei Außen­wän­de gibt (und nicht vier). Somit dringt weni­ger Wär­me nach außen.

Aber auch bei den Bau­neben­kos­ten wird gespart: Durch die Pro­fil­gleich­heit der Rei­hen­häu­ser hat der Sta­ti­ker weni­ger zu berech­nen. Vie­le Tei­le kann er von Haus zu Haus spie­geln. Er benö­tigt somit im Schnitt weni­ger Zeit für die Trag­werks­pla­nung.

Das Honarar für die Sta­ti­kerleis­tung ist in der HOAI (der Hono­rar­ord­nung für Archi­tek­ten und Inge­nieu­re) fest­ge­legt. Dabei rich­tet sich das Hono­rar pro­zen­tu­al nach den Gesamt­kos­ten. Da die­se bei einem Rei­hen­haus gerin­ger als bei einem frei­ste­hen­den EFH aus­fal­len, ist auch das Hono­rar vom Sta­ti­ker gerin­ger.

Bau­her­ren soll­ten sich ver­schie­de­ne Ange­bo­te ein­ho­len. Die HOAI legt per Gesetz ledig­lich einen Richt­wert fest, in dem die Sta­ti­kerleis­tung zu erfol­gen hat und kei­nen kon­kre­ten Betrag.

Beson­de­res Augen­merk gilt aber der Bau­phy­sik, da die Rei­hen­haus-Bau­wei­se einen beson­de­ren Schall­schutz der Trenn­wän­de benö­tigt. Häu­fig man­gelt es am Schall­schutz zwi­schen den Häu­sern, was sich spä­ter nur mit zusätz­li­chem Auf­wand aus­bes­sern lässt.

Eine EFH-Sta­tik bis 150 m² Wohn­flä­che kos­tet bei uns inkl. Wär­me­schutz­nach­weis 2.150 Euro (inkl. MwSt.) und dau­ert 30 Werk­ta­ge – per »Express« sogar nur 15 Werk­ta­ge. Eine Sta­tik für den Durch­bruch einer Wand kos­tet 800 Euro (inkl. MwSt.), einer Decke 800 Euro (inkl. MwSt.). Wir erstel­len den Wär­me­schutz­nach­weis ab 550 Euro (inkl. MwSt.), den Brand­schutz­nach­weis ab 500 Euro (inkl. MwSt.) und den Schall­schutz­nach­weis ab 600 Euro (inkl. MwSt.).

Fra­gen Sie uns als bun­des­weit nach­weis­be­rech­tig­te Bau­in­ge­nieu­re mit 15 Jah­ren Berufs­er­fah­rung kos­ten­los an:



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