Wand­durch­bruch und Umbau zur Wohn­kü­che in Osnabrück

Für den Bau­herrn stell­te sich Mit­te des Jah­res 2019 die Fra­ge, ob sein in 2001 erstell­te Rei­hen­haus im Zen­trum von Osna­brück einen Durch­bruch zwi­schen Küche und Wohn­zim­mer zuließ. Der Wunsch war ein moder­ne­res Innen­le­ben. Inner­halb von 20 Jah­ren ändert sich ja auch schon mal der Geschmack …

Wir konn­ten nach einer kur­zen Begut­ach­tung der Bau­plä­ne grü­nes Licht für den Umbau ertei­len. Es han­del­te sich um eine nicht­tra­gen­de Wand und somit muss­te kein Trä­ger zum Abfan­gen der Las­ten berech­net werden.

Auf­grund des Hoch­la­dens der Unter­la­gen über unser Online-For­mu­lar, konn­ten wir den Bau­her­ren noch am sel­ben Tag ein fun­dier­tes Ergeb­nis über­mit­teln. Es wur­de nach einer fina­len tele­fo­ni­schen Abstim­mung umge­hend mit dem Wand­durch­bruch begon­nen. Hier­bei wur­den eben­falls Pro­fis enga­giert, wie man sieht:

Vie­len Dank an die Bau­her­ren für die Zusen­dung der Fotos vom Ergeb­nis. Der Umbau ist auf jeden Fall gelungen!

Unse­re Dipl.-Bauingenieure (FH) mit mehr als 15 Jah­ren Berufs­er­fah­rung und jähr­lich über 700 Pro­jek­ten berech­nen den Trä­ger für einen Wand­durch­bruch ab 1.150 Euro (inkl. MwSt.). Die Erstel­lung dau­ert 40 Werk­ta­ge – per »Express« sogar nur 20 Werk­ta­ge. Alle oben genann­ten Lie­fer­ter­mi­ne gel­ten ab Auf­trags­ein­gang und tech­ni­scher Klä­rung. Wei­te­re Prei­se fin­den Sie in unse­rer aktu­el­len Preis­lis­te. Fra­gen Sie uns kos­ten­los mit unse­rem Online-For­mu­lar oder hier direkt an:


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Exkurs: Trend zur Wohnküche

Die Küche und den Wohn­raum ver­schmel­zen las­sen – das ist der Wunsch vie­ler Woh­nungs- und Haus­ei­gen­tü­mer. Kei­ne Fra­ge, die offe­ne Wohn­kü­che liegt im Trend. Doch wie lässt sich der groß­zü­gi­ge moder­ne Stil mit der oft klein­tei­li­gen Raum­struk­tur von Bestands­bau­ten ver­ei­nen? Oft ist der Wand­durch­bruch die ein­zi­ge Lösung. Eine Prü­fung durch den Sta­ti­ker ist in die­sem Fall zu empfehlen.

Die Wohn­kü­che: ele­gant, groß­zü­gig und sehr beliebt

Was frü­her eher ver­steckt wur­de, hat sich spä­tes­tens seit den 2000ern zum Sta­tus­sym­bol gewan­delt: die Küche. Aktu­el­le Grund­ris­se sehen fast immer eine aus­la­den­de Küchen­zei­le mit Koch­in­sel vor, die orga­nisch in den Ess- und Wohn­be­reich über­geht. Auch Eigen­tü­mer älte­rer Immo­bi­li­en möch­ten die­sem Trend fol­gen. Das Pro­blem: Der Stand­ort der Küche ist durch Ver- und Ent­sor­gungs­lei­tun­gen meist vor­ge­ge­ben und die alten Grund­ris­se sehen fast immer einen klein­räu­mi­gen Koch­be­reich vor. Die ein­zi­ge Chan­ce auf mehr Frei­raum besteht im Wand­durch­bruch. Dabei sind zwei Fäl­le zu unter­schei­den: Der Durch­bruch einer tra­gen­den und einer nicht tra­gen­den Wand.

Die offe­ne Küche: ein Trend mit vie­len Vorteilen

Ein Wand­durch­bruch im Ein­fa­mi­li­en­haus oder in der Woh­nung ist mit eini­gen Bau­ar­bei­ten und Kos­ten ver­bun­den. Im Fall einer Wohn­kü­che lohnt sich der Auf­wand jedoch aus vie­len Grün­den. Eine offe­ne Küche …

  • schafft mehr Raum für das gesel­li­ge Zusammenleben
  • wirkt modern und bringt Licht in den Wohnraum
  • kommt mit ihren hoch­wer­ti­gen Mate­ria­li­en viel bes­ser zur Geltung
  • ver­wan­delt Ver­kehrs- und Wand­flä­che in Wohnraum

Wand­durch­bruch bei nicht tra­gen­den Wänden

Im Fall einer nicht tra­gen­den Wand ist der Durch­bruch in aller Regel deut­lich güns­ti­ger und weni­ger auf­wen­dig als bei einem tra­gen­den Bau­teil. Wer die Wahl zwi­schen zwei Wän­den hat, soll­te daher die­je­ni­ge prä­fe­rie­ren, die sich leich­ter demon­tie­ren lässt. In die­sem Fall reicht eine Beschei­ni­gung des Sta­ti­kers aus, dass es sich um eine nicht tra­gen­de Wand han­delt. Den eigent­li­chen Durch­bruch über­nimmt dann ein Fach­un­ter­neh­men. Wer einen gro­ßen Umbau plant, hat die Mög­lich­keit, einen Bau­in­ge­nieur oder einen Archi­tek­ten mit der Bau­lei­tung zu betrau­en. Soll der Aus­bau der Wohn­kü­che hin­ge­gen beson­ders güns­tig ablau­fen, ist bei aus­rei­chen­der Sach­kennt­nis ein Durch­bruch in Eigen­re­gie möglich.

Wand­durch­bruch bei tra­gen­den Wänden

Liegt zwi­schen Küche und Wohn­be­reich eine tra­gen­de Wand, ist eine Ver­bin­dung trotz­dem mög­lich. In die­sem Fall ist der Sta­ti­ker jedoch umfang­rei­cher gefor­dert. Er muss die anfal­len­den Las­ten berech­nen und einen Trä­ger pas­send dimen­sio­nie­ren. Gege­be­nen­falls wer­den dazu wei­te­re sta­ti­sche Berech­nun­gen nötig. Der eigent­li­che Durch­bruch soll­te dann in jedem Fall durch einen Fach­hand­wer­ker erfol­gen, der die Bau­vor­ga­ben des Sta­ti­kers umsetzt. Da die Kos­ten für den Durch­bruch einer tra­gen­den Wand im All­ge­mei­nen höher lie­gen, wird der Bau­in­ge­nieur die bestehen­den Mög­lich­kei­ten im Vor­feld mit den Bau­her­ren erör­tern. Ein erfah­re­ner Sta­ti­ker ist hier in der Lage, durch geschick­te Pla­nung Geld ein­zu­spa­ren.

Spe­zi­al­fall Altbau

Alt­bau­ten sind in vie­ler­lei Hin­sicht kom­pli­ziert, was Eigen­tü­mer oft von einem Umbau abschreckt. Zugleich wirkt gera­de bei hohen Decken und alter Bau­sub­stanz eine offe­ne Küche beson­ders ele­gant und groß­zü­gig. Ein ent­schei­den­des Pro­blem in die­sem Bereich ist die Unge­wiss­heit über die Sta­tik. Alte Unter­la­gen sind oft­mals unvoll­stän­dig, durch Set­zun­gen erge­ben sich neue sta­ti­sche Vor­aus­set­zun­gen. Wer einen Wand­durch­bruch im Alt­bau plant, soll­te daher unbe­dingt einen Sta­ti­ker kon­sul­tie­ren.

Wel­che Arten von Wand­durch­bruch für die Wohn­kü­che gibt es?

Wer eine nicht tra­gen­de Wand ent­fer­nen will, muss in der Regel kei­ne wei­te­ren Über­le­gun­gen anstel­len. Wer möch­te, kann die Mau­er auf vol­ler Län­ge ent­fer­nen las­sen. So ent­steht aus zwei Zim­mern ein gro­ßer Raum, der einen Wohn­be­reich und eine offe­ne Küche beinhaltet.

Muss jedoch ein Trä­ger ein­ge­zo­gen wer­den, der spä­ter als Teil des Trag­werks fun­giert, ist es emp­feh­lens­wert, sich die ver­schie­de­nen Arten von Wand­durch­brü­chen vor Augen zu füh­ren. Die groß­zü­gigs­te, aber auch teu­ers­te Lösung ist es, den Trä­ger über die gesam­te Län­ge zu span­nen. Viel­leicht bie­tet es sich daher an, die Wand nur zum Teil zu ent­fer­nen. So ist es zum Bei­spiel mög­lich, Geschirr­spü­ler, Spü­le und Co. hin­ter der Rest­wand zu ver­ber­gen, wäh­rend die Küchen­in­sel vom Wohn­be­reich und der Küche aus zugäng­lich ist. So las­sen sich die Kos­ten für den Wand­durch­bruch erheb­lich sen­ken. Ein Archi­tekt oder Bau­in­ge­nieur hilft ger­ne bei der indi­vi­du­el­len Aus­ge­stal­tung.

Wenn Sie ohne­hin einen Sta­ti­ker beauf­tra­gen, soll­ten Sie ggf. einen klei­nen Mau­er­durch­bruch nach außen für die Ent­lüf­tung der Küche berech­nen las­sen. Ein leis­tungs­star­ker Abzug ver­hin­dert, dass sich Gerü­che von der offe­nen Küche in den Wohn­raum ausbreiten.

Ist der Wand­durch­bruch im Mehr­fa­mi­li­en­haus erlaubt?

Das ist mei­ne Woh­nung, also kann ich mit den Wän­den machen, was ich will. Die­ser Mei­nung sind vie­le Woh­nungs­ei­gen­tü­mer, doch nicht immer lie­gen sie damit rich­tig. Plant ein Eigen­tü­mer den Durch­bruch einer tra­gen­den Wand in einem Mehr­fa­mi­li­en­haus mit meh­re­ren Eigen­tü­mern, ist ein zustim­men­der Beschluss der Eigen­tü­mer­ver­samm­lung nötig. Oft­mals ent­ste­hen in die­sem Zusam­men­hang Dis­kus­sio­nen, ob und inwie­weit die Maß­nah­me die Sta­tik der gesam­ten Immo­bi­lie beein­träch­tigt. Da sich die ande­ren Eigen­tü­mer um ihr Eigen­heim sor­gen, fällt der Beschluss oft­mals nega­tiv aus.

Um in der Eigen­tü­mer­ver­samm­lung fun­diert und über­zeu­gend argu­men­tie­ren zu kön­nen, ist der Nach­weis eines Sta­ti­kers eine gro­ße Unter­stüt­zung. Sie kön­nen damit im Detail zei­gen, dass sich die von Ihnen geplan­te Maß­nah­me nicht nega­tiv auf die Stand­si­cher­heit aus­wirkt. Die Kos­ten für den Sta­ti­ker lie­gen dabei erheb­lich unter den Aus­ga­ben, die ein Rechts­streit nach sich zie­hen würde.

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