Ein­fa­mi­li­en­haus in Recke

Bau­vor­ha­ben: Neu­bau EFH

Stand­ort: Recke, NRW

Jahr: 2017

Leis­tun­gen:
Stand­si­cher­heits­nach­weis (Sta­tik)
Aus­füh­rungs­pla­nung zur Statik

Foto: Außen­an­sicht

Kurz­be­schrei­bung

Die­ser groß­zü­gi­ge Neu­bau mit 214 m² Wohn­flä­che zzgl. 48 m² Nutz­flä­che der Dop­pel­ga­ra­ge wur­de mit zwei Geschos­sen, aber ohne Kel­ler, erbaut. 

Im Erd­ge­schoss sind weni­ge tra­gen­de Wän­de zum Ein­satz gekom­men, so dass gro­ße Räu­me (bis zu 60 m²) ent­stan­den sind. Auf Unter­zü­ge wur­de eben­falls ver­zich­tet, so dass ein moder­nes Flair mit Ess-/Wohn­be­reich gesi­chert wer­den konn­te. Um die­sen Anfor­de­run­gen gerecht zu wer­den, ist eine ver­stärk­te Decken­plat­te kon­stru­iert und spä­ter ver­baut wor­den. Wei­ter­hin wur­den im Roh­bau Fili­gran­de­cken ver­baut. Die obe­re Lage Beweh­rung wur­de dem­entspre­chend gezeich­net und anschlie­ßend auf der Bau­stel­le gegossen.

Das Zelt­dach wird mit einem Pfet­ten­kranz zwecks Abla­ge der Gratspar­ren und einem zusätz­li­chem Ring­an­ker auf den Wän­den des Ober­ge­schos­ses getra­gen. Die Holz­bal­ken­de­cke liegt auf die­sen Ring­bal­ken auf. Die durch den Pfet­ten­kranz redu­zier­te Stützwei­te der höl­ze­ner Gratspar­ren ist ein ele­men­tar tra­gen­den Punkt – hier macht 1 m schon enorm was aus. Die Stüt­zen des Kran­zes lie­gen über den tra­gen­den Wän­den, damit die Ober­ge­schoss­de­cke nicht kon­zen­triert belas­tet wird.

Beim Vor­dach im Ein­gangs­be­reich ist auf den Wär­me­schutz zu ach­ten gewe­sen. Die Käl­te von drau­ßen darf nicht durch die ver­län­ger­te Decke ins Inne­re zie­hen. Die­ser Umstand ist durch Iso­corps gelöst worden.

Die Dop­pel­ga­ra­ge ist durch das Wohn­haus direkt erreich­bar. Dem­entspre­chend ist eine Brand­schutz­tür (Stahl­tür) für den Über­gang mit ein­ge­plant wor­den, damit die Wohn­flä­che vor Gara­gen-Brän­den geschützt ist.