Wand­durch­bruch – Nicht­tra­gen­de Wand sel­ber entfernen

abgestützte Wand und Decke

Sie pla­nen einen Wand­durch­bruch in Eigen­re­gie durch­zu­füh­ren? Hier­bei soll­ten Sie bedacht vor­ge­hen, um Ein­sturz­ri­si­ken zu ver­mei­den. Die Beglei­tung eines sol­chen Vor­ha­bens durch einen Fach­mann ist rat­sam, denn die­ser kann fest­stel­len, ob es sich um eine tra­gen­de oder nicht­tra­gen­de Wand han­delt. Ein Archi­tekt, Bau­in­ge­nieur oder Trag­werks­pla­ner kom­men dafür bspw. in Frage. 

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Zur Ent­schei­dung, ob das Gebäu­de in einem Erd­be­ben­ge­biet liegt
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Nicht­tra­gen­de Wand erken­nen und fach­ge­recht entfernen

In der Regel han­delt es sich bei Außen­wän­den um tra­gen­de Wän­de, aber auch im Innen­be­reich gibt es tra­gen­de Wän­de. Daher soll­te die Bau­herr­schaft vor einem Abriss oder Durch­bruch immer sicher­stel­len, ob eine Wand tat­säch­lich nicht­tra­gend ist und somit abge­ris­sen wer­den kann ohne das Ein­sturz­ri­si­ko eines Gebäu­des zu erhö­hen. Reißt man ver­se­hent­lich eine tra­gen­de Wand ein, so kann dies die Sta­tik eines Gebäu­des wesent­lich beeinflussen.

Nicht tra­gen­de Wän­de die­nen der Abgren­zung von Räu­men und haben kei­ne tra­gen­de Funk­ti­on. Durch Klop­fen an den Wän­den kön­nen Sie nicht­tra­gen­de Wän­de aus­fin­dig machen. Die in der Regel, in Tro­cken­bau­wei­se errich­te­ten nicht­tra­gen­den Wän­de, klin­gen hohl.

Vor­ge­hen bei tra­gen­der Wand

Han­delt es sich bei der zu ent­fer­nen­den Wand, nicht um eine nicht­tra­gen­de Wand, son­dern um eine tra­gen­de Innen­wand, muss vor Beginn der Arbei­ten die Sta­tik gepfüft wer­den. In der Regel sind seit­li­che Stüt­zen wäh­rend der Bau­maß­nah­men an der betrof­fe­nen Wand ange­bracht. Die Stüt­zen gewähr­leis­ten, dass die Last der Decke und der dar­über­ste­hen­den Wand abge­fan­gen und auf die ver­blei­ben­de Wand sicher abge­lei­tet wird. Der Trag­werks­pla­ner errech­net die genaue Anzahl und Plat­zie­rung der Stüt­zen. Außer­dem errech­net die­ser die Aus­ge­stal­tung des spä­ter ein­zu­set­zen­den Quer­trä­gers. Das soll­te allei­ne aus Haft­pflichts­grün­den kein Zimmermann:frau oder Maurer:in über­neh­men. Der Maurer:in wird spä­ter für den Ein­satz des Trä­gers benö­tigt, denn dies ist eben­falls kei­ne Auf­ga­be für einen Laien. 

Vor­ge­hen bei nicht­tra­gen­der Wand 

Beur­teilt der Sta­ti­ker die Wand als nicht­tra­gend, kön­nen Sie selbst aktiv wer­den. Doch bevor es an den eigent­li­chen Abriss geht, soll­ten Sie die Bau­stel­le mit Foli­en dicht abkle­ben. Dies ver­mei­det, dass der fei­ne Staub sich aus­brei­ten kann und sich in jeder Rit­ze fest­setzt. Wei­ter soll­ten Sie beden­ken, dass in den Wän­den Ver­sor­gungs­lei­tun­gen lie­gen kön­nen. Vor Abbruch muss der Bauherr:in sicher­stel­len, dass vor­han­de­ne Lei­tun­gen umge­lei­tet wer­den. Es ist rat­sam, dass ggf. vor­han­de­ne Elek­trik und Was­ser- und Abwas­ser­lei­tun­gen durch Fach­per­so­nal umge­legt werden. 

Unter Beach­tung des­sen, kön­nen die Umris­se des Wand­durch­bru­ches mit einer Was­ser­waa­ge und einer Richt­lat­te ein­ge­zeich­net wer­den. Anschlie­ßend boh­ren Sie an den Ecken Löcher durch die Wand, um die Umris­se auf die ande­re Sei­te zu über­tra­gen. Mit einem Trenn­schlei­fer kann die Wand ent­lang der Mar­kie­run­gen beid­sei­tig auf­ge­schnit­ten wer­den. Ein (Vorschlag)Hammer, Mei­ßel sowie Brech­ei­sen eig­nen sich, um die Mau­er­stei­ne inkl. Putz zu entfernen. 

Nach­dem Sie die Mau­er ent­fernt und den Bau­schutt ent­fernt haben, kön­nen Sie mit den geplan­ten Fol­ge­auf­ga­ben fortfahren.

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