Haus­kauf mit dem KfW-Pro­gramm Ener­gie­ef­fi­zi­ent Bau­en 153

Hauskauf mit dem KfW-Programm 153

Form, Far­be, Fer­tig­haus? Das wohl wich­tigs­te »F« beim Haus­kauf ist die Finan­zie­rung! Umso attrak­ti­ver sind für vie­le Käu­fer die staat­li­chen För­der­gel­der. Mit dem KfW-Pro­gramm 153 »Ener­gie­ef­fi­zi­ent Bau­en« gibt es beim Haus­kauf eij­nes EFH einen güns­ti­gen Kre­dit von bis zu 120.000 Euro und einen Til­gungs­zu­schuss von bis zu 30.000 Euro. Für wen eig­net sich das Pro­gramm und wel­che Bedin­gun­gen müs­sen erfüllt sein?

Wer erhält För­der­geld nach dem KfW-Pro­gramm 153?

Die wich­tigs­te Fra­ge zuerst: Für wen eig­net sich das KfW-Pro­gramm Ener­gie­ef­fi­zi­ent Bau­en? Für alle, die als Erst­erwer­ber ein Haus kau­fen möch­ten, das den KfW-Stan­dard 55, 40 oder 40 Plus erreicht. Mit ande­ren Wor­ten: Das Haus darf vor­her nicht bewohnt gewe­sen sein und muss hohe Anfor­de­run­gen an die Ener­gie­ef­fi­zi­enz erfül­len.

För­der­an­spruch haben außer­dem Bau­her­ren, die ein ent­spre­chen­des Haus neu errich­ten las­sen. Die­se müs­sen aber als För­der­vor­aus­set­zung einen Ener­gie-Effi­zi­enz-Exper­ten zwecks Bau­be­glei­tung beauf­tra­gen. Fra­gen Sie uns dazu im unten ste­hen­den For­mu­lar oder direkt an:



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Das ist der KfW-Stan­dard und so wird er ermit­telt

Der KfW-Effi­zi­enz­haus-Stan­dard ist ein wich­ti­ges Maß für Immo­bi­li­en in Deutsch­land. Der Wert gibt an, wie hoch der Ener­gie­be­darf für den Unter­halt des Hau­ses ist. Als Refe­renz dient das KfW-Effi­zi­enz­haus 100, das nach den Vor­schrif­ten der Ener­gie­ein­spar­ver­ord­nung (EnEV) errich­tet wur­de. Des­sen Ener­gie­be­darf ent­spricht 100 %. Erreicht ein ande­res Gebäu­de den KfW-Stan­dard 55, benö­tigt es nur 55 % die­ser Men­ge an Pri­mär­ener­gie. Folg­lich gilt: je klei­ner der Wert, des­to effi­zi­en­ter ist das Gebäu­de. Für den Stan­dard KfW 40 Plus muss das Haus zusätz­lich eine strom­erzeu­gen­de Anla­ge (zum Bei­spiel Solar­mo­du­le) und eine Lüf­tung mit Wär­me­rück­ge­win­nung haben.

Wich­tig für den Haus­kauf mit För­de­rung nach KfW 153: Die Kre­dit­an­stalt für Wie­der­auf­bau för­dert Häu­ser in unter­schied­li­cher Höhe. Die bes­ten Kon­di­tio­nen gibt es beim Kauf einer Neu­im­mo­bi­lie mit KfW-Stan­dard 40 Plus (sie­he unten).


Die Kon­di­tio­nen der KfW-För­de­rung Ener­gie­ef­fi­zi­ent Bau­en

Wer ein Haus mit För­de­rung finan­zie­ren möch­te, hat zwei Mög­lich­kei­ten zur Wahl: das Annui­tä­ten­dar­le­hen und das end­fäl­li­ge Dar­le­hen. Im ers­ten Fall gewährt die KfW til­gungs­freie Anfangs­jah­re – das heißt, die Schuld­ner zah­len zunächst nur ihre monat­li­chen Zin­sen. Nach der Anlauf­zeit wan­deln sich die Raten in Annui­tä­ten, die sich aus Zin­sen und Til­gung zusam­men­set­zen. Beim end­fäl­li­gen Dar­le­hen über­weist der Haus­käu­fer wäh­rend der Lauf­zeit nur Zin­sen und zahlt den Kre­dit­be­trag erst am Ende in vol­ler Sum­me zurück. Bei bei­den Vari­an­ten lässt die Kre­dit­an­stalt einen Spiel­raum in Bezug auf die Lauf­zeit, beim Annui­tä­ten­dar­le­hen sind 4 bis 30 Jah­re mög­lich (Zins­bin­dung 10 Jah­re, Soll­zins 0,75–0,95 %), beim end­fäl­li­gen Dar­le­hen 4 bis 10 Jah­re (Zins­bin­dung 4–10 Jah­re, Soll­zins 1 %).

Til­gungs­zu­schuss ist abhän­gig vom KfW-Stan­dard

Dar­über hin­aus bie­tet die KfW einen Til­gungs­zu­schuss beim Haus­kauf. Er redu­ziert das Dar­le­hen um einen bestimm­ten Betrag, sodass die Inves­ti­ti­on ins­ge­samt güns­ti­ger wird. Die Höhe des Til­gungs­zu­schus­ses hängt von der Immo­bi­lie ab:

  • KfW 40 Plus: bis zu 30.000 Euro
  • KfW 40: bis zu 24.000 Euro
  • KfW 55: bis zu 18.000 Euro

Der Höchst­be­trag wird jeweils nur bei maxi­ma­lem Kre­dit­be­trag erreicht. Bei gerin­ge­rer Dar­le­hens­sum­me ver­rin­gert sich der Til­gungs­zu­schuss.

Von der Besich­ti­gung bis zum För­der­an­trag: Schritt für Schritt zum Eigen­heim

Wie funk­tio­niert die För­de­rung 153 der KfW? Wer das Pro­gramm nut­zen möch­te, um sich den Traum vom Ein­fa­mi­li­en­haus zu erfül­len, soll­te den Markt früh­zei­tig son­die­ren und nur Immo­bi­li­en her­aus­su­chen, wel­che die Kri­te­ri­en erfül­len. Die eigent­li­che Finan­zie­rung läuft dann mit einem Finan­zie­rungs­part­ner, etwa einer Bank oder einer Spar­kas­se. Die­ser Part­ner bean­tragt den Kre­dit bei der KfW.

Haus kau­fen und För­de­rung nut­zen: Das ist zu beach­ten!

Der Haus­kauf gestal­tet sich anders als der Neu­bau. Hier ist die Immo­bi­lie bereits errich­tet und der spä­te­re Eigen­tü­mer hat kei­ne Ein­fluss­mög­lich­kei­ten mehr auf den Bau. Aus die­sem Grund ist es wich­tig, den erreich­ten KfW-Stan­dard im Kauf­ver­trag fest­zu­hal­ten. Kon­kret soll­te dar­in die Haf­tung des Ver­käu­fers für die Ein­hal­tung des ange­ge­be­nen Werts fest­ge­schrie­ben sein. So ist der Käu­fer im Zwei­fels­fall abge­si­chert.

Es muss nicht das Eigen­heim sein. Das KfW-För­der­pro­gramm Ener­gie­ef­fi­zi­ent Bau­en gilt auch beim Erwerb einer Woh­nung. Wie beim Haus­kauf muss das Gebäu­de hier eben­so die ent­spre­chen­den Kri­te­ri­en erfül­len.


Wann greift die KfW-För­de­rung nicht?

Es ist wich­tig zu wis­sen, dass das KfW-För­der­pro­gramm in man­chen Fäl­len expli­zit nicht greift. Dazu gehö­ren unter ande­rem fol­gen­de in die­sem Zusam­men­hang oft nach­ge­frag­te Sze­na­ri­en:

  • Kauf einer Feri­en­im­mo­bi­lie
  • Zur Umschul­dung eines lau­fen­den Bau­kre­dits
  • Zur Nach­fi­nan­zie­rung für ein abge­schlos­se­nes Vor­ha­ben

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