Dau­er der Erstel­lung einer Sta­tik

Dauer der Erstellung einer Statik

Ein­fa­mi­li­en­haus vs. Mehr­fa­mi­li­en­haus

Wie lan­ge braucht der Sta­ti­ker für mein Haus? Es ist nach­voll­zieh­bar, dass sich vie­le Bau­her­ren die­se Fra­ge stel­len. Aus Sicht des Bau­in­ge­nieurs ist jedoch eben­so zu sagen: Pau­schal lässt sich das nicht beant­wor­ten. Tat­säch­lich hängt die Zeit für die Berech­nung der Sta­tik von ver­schie­de­nen Fak­to­ren ab. Grund­sätz­lich gilt dabei: je ein­fa­cher das Gebäu­de, des­to schnel­ler die sta­ti­sche Berech­nung. Die Fra­ge nach der Dau­er der Trag­werks­pla­nung lau­tet also indi­rekt: Wie kom­plex ist das geplan­te Gebäu­de? Die Ant­wort setzt sich aus meh­re­ren Tei­len zusam­men. Fol­ge­rich­tig unter­schei­det sich die Bear­bei­tungs­zeit für die Pla­nung eines Ein­fa­mi­li­en­hau­ses von der eines Mehr­fa­mi­li­en­hau­ses. Die genau­en Unter­schie­de und Ein­fluss­grö­ßen erör­tert der fol­gen­de Arti­kel.

Ein­fa­che und kom­ple­xe Häu­ser im Ver­gleich

Vier Wän­de, ein Geschoss und dar­auf ein Sat­tel­dach – das ist wohl das ein­fachs­te Ein­fa­mi­li­en­haus, das es geben kann. In die­sem Fall wäre die Sta­tik ziem­lich schnell fer­tig. Doch so sim­pel ist es in der Pra­xis eigent­lich nie, denn moder­ne Bau­her­ren haben hohe Ansprü­che an Ästhe­tik und Nut­zen. Ver­ein­facht gesagt, führt jede Erwei­te­rung die­ser schlich­ten Grund­kon­struk­ti­on zu einer etwas län­ge­ren Rechen­zeit.

Das Wort „Berech­nung“ ist in die­sem Zusam­men­hang etwas irre­füh­rend. Zwar muss der Bau­in­ge­nieur tat­säch­lich Bie­ge­mo­men­te, Las­ten und Co. bestim­men. Die­se Auf­ga­be ist dank Com­pu­ter­un­ter­stüt­zung jedoch in kur­zer Zeit abge­schlos­sen. Damit ist die Arbeit aber nicht getan. Viel­mehr müs­sen auch Plä­ne inklu­si­ve Details erstellt wer­den. Eine wich­ti­ge Auf­ga­be besteht außer­dem dar­in, das Trag­werk zu durch­den­ken: Wel­che Mate­ria­li­en eig­nen sich? Wie las­sen sich bei gleich­blei­ben­der Sicher­heit Kos­ten ein­spa­ren? Das leis­tet kein Com­pu­ter­pro­gramm; hier ist das Kön­nen des Sta­ti­kers gefragt.

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Wel­che Ele­men­te haben Ein­fluss auf die Dau­er der sta­ti­schen Berech­nung?

Im Grun­de beein­flusst alles, was zeich­ne­risch und rech­ne­risch umge­setzt wer­den muss, die Schnel­lig­keit des Sta­ti­kers. Eine gera­de Wand lässt sich zum Bei­spiel zügi­ger zeich­nen und pla­nen als eine Kon­struk­ti­on über Eck. Das sind aller­dings eher Klei­nig­kei­ten. Glo­bal betrach­tet, sind fol­gen­de Fra­gen für die Dau­er der Trag­werks­pla­nung beson­ders rele­vant:

  • Wie groß ist der umbau­te Raum (Grund­flä­che, Decken­hö­he)?
  • Wie vie­le Stock­wer­ke hat das Haus?
  • Gibt es einen Kel­ler?
  • Sind beson­de­re bau­li­che Maß­nah­men wie Erker, Über­stän­de, Bal­ko­ne geplant?
  • Wie vie­le soge­nann­te Plat­ten sind vor­ge­se­hen?

Boden und Regi­on hat Ein­fluss auf die Dau­er!

Den Bau­her­ren mag es im ers­ten Moment wun­dern, für den Sta­ti­ker ist es ganz nor­mal: Das (hypo­the­tisch) glei­che Haus ist je nach Ort der Errich­tung mehr oder weni­ger auf­wen­dig. Grund dafür sind die äuße­ren Gege­ben­hei­ten. Dazu gehört neben der Qua­li­tät des Bodens auch die Gefahr von Hoch­was­ser oder Erd­be­ben, die der Pla­ner berück­sich­ti­gen muss. Mit ande­ren Wor­ten: Die Sta­tik für ein Haus auf unpro­ble­ma­ti­schem Unter­grund lässt sich in kür­ze­rer Zeit erstel­len als im Fall von fel­si­gen Böden in einem Erd­be­ben-Gefah­ren­ge­biet.

Wie lan­ge dau­ert die Sta­tik für ein Ein­fa­mi­li­en­haus (EFH)?

Nach der Theo­rie nun zur Pra­xis. Die meis­ten Bau­her­ren im pri­va­ten Bereich wol­len wis­sen, wie lan­ge es dau­ert, bis der Sta­ti­ker ein EFH berech­net hat. Zeit­an­ga­ben sind selbst­ver­ständ­lich nur Richt­wer­te, da der Auf­wand, wie oben beschrie­ben, stark vari­iert. Wenn das durch­füh­ren­de Büro aus­rei­chend Kapa­zi­tä­ten hat und sich zeit­nah um die Sta­tik küm­mert, lie­gen die benö­tig­ten Plä­ne in der Regel nach etwa zwei Wochen vor.

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Dau­er bei einem Mehr­fa­mi­li­en­haus (MFH)?

Ein MFH ist in der Regel etwas auf­wen­di­ger in der Pla­nung als ein EFH. Das liegt allein schon an der grö­ße­ren Grund­flä­che und den meist meh­re­ren Stock­wer­ken. Folg­lich ist mit einer Dau­er von etwa vier Wochen zu rech­nen. Hier­bei gilt wie immer: Der tat­säch­li­che Zeit­auf­wand für die Sta­tik hängt vom Ein­zel­fall ab.

Stun­den­satz oder Hono­rar? So rech­net ein Sta­ti­ker

Sind die Kos­ten für den Sta­ti­ker abhän­gig von der Bear­bei­tungs­zeit? Ein klas­si­sches Jein. Zunächst ein­mal: Wenn ein Sta­ti­ker zwei Wochen für die Berech­nung braucht und ein ande­rer vier, ist der letzt­ge­nann­te des­halb nicht teu­rer. Die Abrech­nung fin­det jeweils nach der HOAI (Hono­rar­ord­nung für Archi­tek­ten und Inge­nieu­re) statt. Grund­la­ge für den Preis sind, ver­ein­facht gesagt, die anre­chen­ba­ren Kos­ten und die durch­ge­führ­ten Leis­tun­gen. Dar­aus folgt auch, dass im All­ge­mei­nen die Sta­tik für ein Ein­fa­mi­li­en­haus güns­ti­ger ist als für ein Mehr­fa­mi­li­en­haus. Schließ­lich ist der Zeit­auf­wand für das ein­fa­che­re Trag­werk gerin­ger.

Blick hin­ter die Kulis­sen: Intern ist es für den Sta­ti­ker selbst­ver­ständ­lich sinn­voll, nach Arbeits­stun­den zu rech­nen. Allein aus den Grün­den, dass er sei­ne Ange­stell­ten bezah­len muss und selbst wirt­schaft­lich arbei­ten will. Vie­le Betrie­be pei­len daher einen Stun­den­satz von etwa 80 Euro an. Das ist jedoch eben­falls nur ein gro­ber Richt­wert, der sich im Mit­tel erge­ben kann.


Tipps für eine zeit­na­he Trag­werks­pla­nung

Es gibt durch­aus Mög­lich­kei­ten, die Berech­nung der Sta­tik zu beschleu­ni­gen. Der bes­te Tipp ist, mög­lichst früh­zei­tig bei einem Sta­ti­ker anzu­fra­gen. Die meis­ten Büros sind näm­lich so aus­ge­las­tet, dass sie nach Rei­hen­fol­ge arbei­ten. Das heißt: Schlimms­ten­falls geht der Auf­trag spon­tan ein und liegt dann eini­ge Tage oder Wochen brach. Das soll selbst­ver­ständ­lich nicht sein. Des­halb gilt: Wird der Bedarf recht­zei­tig ange­mel­det, kann die sta­ti­sche Berech­nung sofort begin­nen. Hilf­reich ist es außer­dem, einen Bau­in­ge­nieur oder Archi­tek­ten mit der Bau­auf­sicht zu betrau­en. Die­ser küm­mert sich dann um einen rei­bungs­lo­sen Ablauf aller Vor­gän­ge in der rich­ti­gen Rei­hen­fol­ge.

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