Car­port oder Gara­ge bau­en – Bes­ser mit dem Sta­ti­ker

Garage oder Carport vom Statiker berechnen lassen

Eine Gara­ge oder ein Car­port bie­ten einen optisch anspre­chen­den Unter­stand für das Fahr­zeug. Doch wer die­se nach­träg­lich anbau­en will, benö­tigt unter Umstän­den eine Geneh­mi­gung. Zusätz­lich stellt sich die Fra­ge: Ist ein Sta­ti­ker für Car­ports nötig?


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Basics – Gara­ge oder Car­port?

Wo liegt der Unter­schied zwi­schen einem Car­port und einer Gara­ge? In ers­ter Linie erlau­ben bei­de Bau­wer­ke das wit­te­rungs­ge­schütz­te Unter­stel­len eines Autos oder ähn­li­cher Kraft­fahr­zeu­ge. Ein Car­port ver­fügt jedoch über offe­ne Sei­ten, sodass das Dach ledig­lich von Stütz­pfei­lern getra­gen wird. Eine Gara­ge bie­tet hin­ge­gen einen abge­schlos­se­nen Raum, gege­be­nen­falls mit Fens­tern oder einer zusätz­li­chen Tür. Eini­ge Gara­gen­mo­del­le bie­ten aus­schließ­lich den ummau­er­ten Park­raum mit einem Gara­gen­tor. Doch gleich­gül­tig, ob es sich um eine offe­ne, angren­zen­de, geschlos­se­ne oder frei ste­hen­de Lösung für Ihr Fahr­zeug han­delt: Wer eine Gara­ge oder einen Car­port sel­ber bau­en will, fragt sich, ob ein Bau­sta­ti­ker not­wen­dig ist.

Neben der grund­sätz­li­chen Ent­schei­dung, ob eine Gara­ge oder ein Car­port gebaut wer­den soll, gilt es außer­dem das Mate­ri­al für den Unter­stand aus­zu­su­chen. Ein Car­port bei­spiels­wei­se ist sowohl aus Holz als auch aus leich­tem Alu­mi­ni­um oder Stahl mög­lich. Die Wahl des Mate­ri­als beein­flusst beson­ders die Wir­kung des Car­ports: Holz wirkt klas­sisch und rus­ti­kal. Alu­mi­ni­um und Stahl erlau­ben hin­ge­gen unauf­fäl­li­ge­re Ver­stär­kun­gen und bie­ten ins­ge­samt eine höhe­re Sta­bi­li­tät. Zusätz­lich sind Car­ports aus Stahl oder Alu­mi­ni­um pfle­ge­leicht und robust.

Details – Trag­werks­pla­nung beim Car­port

Ein Car­port ist wesent­lich anfäl­li­ger für Wet­ter­ein­flüs­se als eine gemau­er­te und in sich geschlos­se­ne Gara­ge. Das Trag­werk eines Car­ports basiert im Wesent­li­chen auf stüt­zen­den Pfei­ler für das Dach. Die­se Kon­struk­ti­on ist aller­dings sehr insta­bil, sodass der Car­port auf­grund des Bewe­gungs­spiel­raums der Mate­ria­li­en ein­stür­zen kann. Um das zu ver­hin­dern sind wei­te­re Trä­ger uner­läss­lich. Die­se sor­gen für eine Aus­stei­fung, die zu einer sta­bi­len Kon­struk­ti­on des Car­ports ver­hilft.

Die Trä­ger kom­men in Form von Quer­ver­stre­bun­gen zum Ein­satz. Dadurch arbei­ten die ein­zel­nen Mate­ria­li­en weni­ger mit­ein­an­der und die Sta­bi­li­tät steigt. Dabei sind die Quer­ver­stre­bun­gen in ihrer Aus­füh­rung rela­tiv fle­xi­bel. Es sind unauf­fäl­li­ge Designs mög­lich. Zudem kön­nen je nach Car­port die Ver­stre­bun­gen klei­ner oder grö­ßer aus­ge­führt wer­den. Grund­sätz­lich sind Metal­le her­vor­ra­gend geeig­net, um die Quer­ver­bin­dun­gen weni­ger auf­fäl­lig zu gestal­ten.

Sel­ber bau­en oder nicht – wann ein Sta­ti­ker nötig ist

Gene­rell hängt es vom Bun­des­land und der Grö­ße des Unter­stands ab, ob der Anbau einer Gara­ge oder eines Car­ports eine Bau­ge­neh­mi­gung der Behör­de benö­tigt. Zusätz­lich hängt der Ein­satz eines Sta­ti­kers davon ab, ob es sich um eine Fer­tig­ga­ra­ge han­delt oder ob jedes Bau­teil selbst zusam­men­ge­stellt und ‑gebaut wird. Die bereits fer­ti­gen Model­le aus dem Han­del bie­ten den Vor­teil, dass die Sta­tik der Bau­tei­le bereits im Preis ein­kal­ku­liert wor­den ist. Dadurch ist es nicht nötig, einen exter­nen Bau­sta­ti­ker zu beauf­tra­gen.

Anders ist es bei einem gänz­lich selbst gebau­ten Car­port. Hier sind sta­ti­sche Berech­nun­gen uner­läss­lich. Ein Dach auf vier Stüt­zen ist insta­bil. Es ist Wind und Wet­ter aus­ge­setzt. Die Mate­ria­li­en arbei­ten und ver­schie­ben sich ohne die pas­sen­den Ver­stär­kun­gen. Im schlimms­ten Fall droht der Ein­sturz – das gilt übri­gens auch für eine wenig sorg­fäl­tig gebau­te Gara­ge. Die sta­ti­schen Berech­nun­gen für Car­port und Gara­ge sind ein wesent­li­cher Pla­nungs­schritt für den Bau. Es ist emp­feh­lens­wert, einen Sta­ti­ker zu beauf­tra­gen, der die sta­ti­schen Berech­nun­gen für die Gara­ge über­prüft oder kom­plett selbst durch­führt.


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Fazit – Wann Sta­ti­ker für den Car­port not­wen­dig sind

Ein Trag­werks­pla­ner ist nicht immer für den Bau einer Gara­ge oder eines Car­ports erfor­der­lich. Aller­dings hängt die­se Ent­schei­dung von meh­re­ren Fak­to­ren ab. Grö­ße, Mate­ri­al und Modell beein­flus­sen die Wahl eines Sta­ti­kers. Zudem hängt es von den bau­li­chen Rege­lun­gen des jewei­li­gen Bun­des­lan­des ab, ob eine behörd­li­che Geneh­mi­gung nötig ist.

Man­che Model­le sind bereits bei einem Kauf fer­tig kon­stru­iert. Sie wur­den vom Her­stel­ler einer bau­sta­ti­schen Prü­fung unter­zo­gen. In die­sen Fäl­len von Fer­tig­mo­del­len ist ein zusätz­li­cher Sta­ti­ker nicht zwangs­läu­fig nötig. Aller­dings soll­te die Bau­lei­tung einen Pro­fi unbe­dingt hin­zu­zie­hen, sobald eige­ne Berech­nun­gen not­wen­dig sind. Das ist prak­tisch immer dann der Fall, sobald es um eigen­stän­dig gebau­te Car­ports und Gara­gen geht.


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