Boden­gut­ach­ten als Grund­la­ge für ein stand­si­che­res Haus

Bodengutachten als Grundlage für ein standsicheres Haus

Das Boden­gut­ach­ten ist so etwas wie das Fun­da­ment für das Fun­da­ment: Es zeigt, ob und wie trag­fä­hig der Boden ist. Die­ses soge­nann­te Bau­grund­gut­ach­ten ist u. a. die Arbeits­grund­la­ge für den Sta­ti­ker bzw. Trag­werks­pla­ner zum Nach­weis der Stand­si­cher­heit des Gebäudes.

Wuss­ten Sie eigent­lich, dass Sie als Bau­herr nicht nur das Boden­gut­ach­ten selbst in Auf­trag geben kön­nen, son­dern dass es auch Sinn macht, den Sta­ti­ker unab­hän­gig vom Archi­tek­ten frei zu wäh­len?! Bei glei­cher oder bes­se­rer Qua­li­tät kön­nen Sie durch die Digi­ta­li­sie­rung enor­me Kos­ten ein­spa­ren. Nut­zen Sie den Fort­schritt und fra­gen Sie uns als bun­des­weit nach­weis­be­rech­tig­te Sta­ti­ker kos­ten­los und unver­bind­lich mit dem unten ste­hen­den For­mu­lar bzw. hier direkt an:



Boden­gut­ach­ten erstel­len las­sen – Sinn und Zweck des Gutachtens 

Wie der Boden beschaf­fen ist, auf dem ein Haus gebaut wer­den soll, trägt deut­lich zur Stand­si­cher­heit des Gebäu­des bei. Für die Boden­be­schaf­fen­heit spie­len haupt­säch­lich Fak­to­ren eine Rol­le, die das Ver­hal­ten des Mate­ri­als unter Las­tein­wir­kung beein­flus­sen. Wer an die­ser Stel­le noch vor dem Grund­stücks­kauf oder der kon­kre­ten Bau­pla­nung ein Boden­gut­ach­ten erstel­len lässt, geht auf Num­mer sicher. Das Bau­grund­gut­ach­ten erfüllt des­halb einen wich­ti­gen Zweck: Bspw. kann es pas­sie­ren, dass das Grund­stück zuvor ein Gewer­be beher­berg­te und der Boden ent­spre­chen­de Alt­las­ten auf­weist. Die­se sind infol­ge­des­sen zu besei­ti­gen oder zumin­dest ange­mes­sen zu berück­sich­ti­gen, ehe das Eigen­heim gebaut wird. Gene­rell steht das Bau­grund­gut­ach­ten für die umfas­sen­de Ana­ly­se des Bau­grund­stücks. Es berück­sich­tigt daher die fol­gen­den Aspek­te im beson­de­ren Maße:

  • Grund­was­ser­spie­gel
  • Geo­lo­gie (z. B. die diver­sen Erdschichten)
  • Topo­gra­phie (z. B. Hang­la­ge, Tal­soh­le u. a.) 
  • Trag­fä­hig­keit (z. B. Hohl­räu­me im Erd­reich u. a.)
  • Boden­be­schaf­fen­heit (z. B. san­dig, leh­mig, etc.) 

Ein Sta­ti­ker benö­tigt das Gut­ach­ten über den Bau­grund, um qua­li­fi­ziert die Haus­sta­tik ermit­teln zu kön­nen. Für Trag­werks­pla­ner ist das Boden­gut­ach­ten dem­entspre­chend uner­läss­lich, da dar­auf auf­bau­end die Grün­dung und die Durch­füh­rung der Bau­ar­bei­ten geplant wer­den (bzgl. Fun­da­ment, Bau­gru­be, Grund­was­ser und Abdich­tung, Ein­fluss auf die Umge­bung etc.).

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Wer prüft die Bodentragfähigkeit?

Der Bau­grund ist ein grund­sätz­li­cher Aspekt beim Grund­stücks­kauf. Ver­trä­ge mit einem Bau­un­ter­neh­men gehen in vie­len Fäl­len von opti­ma­len Boden­ei­gen­schaf­ten aus. Sie berück­sich­ti­gen mit­un­ter nicht die reel­len Bedin­gun­gen. Damit es beim Bau aber kei­ne bösen Über­ra­schun­gen gibt und das Ein­fa­mi­li­en­haus oder Mehr­fa­mi­li­en­haus sicher steht, ist das Boden­gut­ach­ten uner­läss­lich. Aber wer erstellt das geo­tech­ni­sche Gutachten?

Sie arbei­ten schon mit einem Archi­tek­ten oder Statiker/​Bauingenieur zusam­men? Dann kann die­ser im Regel­fall zu den ent­spre­chen­de Fach­ex­per­ten bera­ten und Emp­feh­lun­gen aus­spre­chen. Alter­na­tiv kön­nen Sie auch selbst auf die Suche gehen – bspw. online. Nor­ma­ler­wei­se führt das Boden­gut­ach­ten beim Haus­bau ein Sach­ver­stän­di­ger für Geo­tech­nik, ein spe­zia­li­sier­ter Bau­in­ge­nieur oder ein Geo­tech­ni­ker als pro­fes­sio­nel­ler Boden­gut­ach­ter oder Bau­grund­gut­ach­ter durch.

Boden­be­schaf­fen­heit begut­ach­ten las­sen – Qua­li­tät als Maßstab 

Die Qua­li­tät jedes Gut­ach­tens trägt maß­geb­lich dazu bei, ob spä­ter Zusatz­kos­ten beim Bau zu erwar­ten sind. Man­che Gut­ach­ter fas­sen ihre Ergeb­nis­se der Boden­un­ter­su­chung auf weni­ge Sei­ten Papier zusam­men, ande­re fül­len eine gan­ze Akte mit den Resul­ta­ten. In jedem Fall ent­schei­det nicht die Quan­ti­tät der Sei­ten über die Qua­li­tät des Boden­gut­ach­tens. Viel­mehr ist die Durch­füh­rung der Boden­pro­be mit­samt den ent­spre­chen­den Boh­run­gen wesent­lich. Wie ent­steht dem­nach ein Boden­gut­ach­ten beim Hausbau? 

Das Bau­grund­gut­ach­ten ist aus­schließ­lich mög­lich, indem der Gut­ach­ter das Grund­stück vor Ort in Augen­schein nimmt. Pro­be­boh­run­gen sind ein wich­ti­ger Kern­aspekt für das Gut­ach­ten über die Boden­be­schaf­fen­heit. Aus die­sem Grund lässt der Gut­ach­ter idea­ler­wei­se mehr als eine Boh­rung an meh­re­ren Stel­len des Grund­stücks vor­neh­men. Die sich anschlie­ßen­de geo­tech­ni­sche Ana­ly­se der Pro­ben gibt Auf­schluss über die Zusam­men­set­zung der Erde. Dafür ist ins­be­son­de­re das The­ma Alt­las­ten bedeu­tend. Rück­stän­de vor­her­ge­gan­ge­ner Nut­zung kön­nen sich unter Umstän­den nega­tiv auf das Bau­vor­ha­ben aus­wir­ken, da sie erst besei­tigt wer­den müs­sen. Zusätz­lich zu den Alt­las­ten des Grund­stücks kommt es dar­auf an, dass die Bau­pla­nung auf das Boden­gut­ach­ten abge­stimmt ist. Bei­spiels­wei­se kann das Boden­gut­ach­ten dar­auf schlie­ßen las­sen, ob zusätz­li­che Stütz­pfei­ler oder Ver­stär­kun­gen erfor­der­lich wären. Gleich­zei­tig kann sich das Bau­grund­gut­ach­ten auf die Pla­nung eines Kel­lers aus­wir­ken. Ins­be­son­de­re das Setz­ver­hal­ten der Erde ist rele­vant beim Bau des Eigen­heims.

Fazit – Boden­gut­ach­ten erstel­len lassen 

Das Boden­gut­ach­ten ist zugleich als Bau­grund­gut­ach­ten bzw. geo­tech­ni­sches Gut­ach­ten bekannt. Es stellt einen wesent­li­chen Schritt bei der Bau­pla­nung dar. Bevor Sta­ti­ker und Archi­tek­ten ein Haus und des­sen Trag­werks­pla­nung detail­liert bestim­men kön­nen, ist ein Gut­ach­ten über die Boden­be­schaf­fen­heit emp­feh­lens­wert. Solch ein Gut­ach­ten ver­rin­gert das Risi­ko nach­träg­li­cher Kos­ten beim Bau. Zusätz­lich schafft das Bau­grund­gut­ach­ten Pla­nungs­si­cher­heit bezüg­lich der Stand­si­cher­heit von Ein­fa­mi­li­en­häu­sern oder Mehrfamilienhäusern. 

Für Bau­her­ren ist das Boden­gut­ach­ten ein häu­fig not­wen­di­ger Pla­nungs­schritt, der im Ide­al­fall bereits vor dem Kauf des Grund­stücks erfolgt. Vor dem Grund­stücks­kauf bie­tet das Gut­ach­ten die Gewiss­heit dar­über, ob und inwie­fern das Gelän­de mit Alt­las­ten kon­ta­mi­niert ist. In jedem Fall sor­gen spe­zi­el­le Exper­ten für die nöti­ge Pla­nungs­si­cher­heit bei dem Haus­bau. Sta­ti­ker nut­zen die­se Gut­ach­ten als wich­ti­ge Grund­la­ge der Trag­werks­pla­nung.

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