Bei wel­chem Bau­vor­ha­ben braucht man einen Prüf­sta­ti­ker?

Einige Bauvorhaben benötigen einen Prüfstatiker nach dem 4-Augen-Prinzip

Wir als ESTATIKA sind bun­des­weit nach­weis­be­rech­tig­te Bau­in­ge­nieu­re mit 15 Jah­ren Berufs­er­fah­rung. D. h. wir erstel­len die Sta­tik und ein unab­hän­gi­ger Prüf­sta­ti­ker prüft bei gro­ßen Bau­vor­ha­ben (bspw. ein MFH) dann unse­re Berech­nun­gen. Das ist das gesetz­li­che fest­ge­leg­te 4‑Augenprinzip.

Für klei­ne­re Bau­vor­ha­ben ist häu­fig kein Prüf­sta­ti­ker not­wen­dig. Ein Ein­fa­mi­li­en­haus bis 150 m² rech­nen wir bspw. für Euro und brau­chen dafür 20 Werk­ta­ge – per »Express« dau­ert es sogar nur 5 Werk­ta­ge. Die eben­falls im Ange­bot ent­hal­te­nen Beweh­rungs­plä­ne lie­fern wir inner­halb von 3 bis 4 Wochen. Fra­gen Sie uns zu unse­ren Fest­prei­sen kos­ten­los an:




Prü­fung der Sta­tik per Gesetz

Je nach Bau­vor­ha­ben ist eine zusätz­li­che Prü­fung der Sta­tik erfor­der­lich. Grund­sätz­lich ist in der Lan­des­bau­ord­nung gere­gelt, ob ein Prüf­sta­ti­ker beauf­tragt wer­den muss oder nicht. Gene­rell wird jedoch bei den Gebäu­de­klas­sen vier und fünf sowie bei Son­der­bau­ten eine Prü­fung des Stand­si­cher­heits­nach­wei­ses gefor­dert. Bei die­sen Bau­vor­ha­ben ist ein Vier-Augen-Prin­zip sinn­voll, denn damit wird das Risi­ko von Schä­den deut­lich dezi­miert.

Wenn Sie einen Prüf­sta­ti­ker beauf­tra­gen (müs­sen), han­delt die­ser immer objek­tiv und unab­hän­gig vom Sta­ti­ker.


Bei den Kon­struk­ti­ons­plä­nen und sta­ti­schen Berech­nun­gen müs­sen nicht nur Vor­schrif­ten und Nor­men berück­sich­tigt wer­den, son­dern auch Zulas­sun­gen. Meist wer­den mit einer leis­tungs­fä­hi­gen Hard- und Soft­ware­pro­gram­men die Las­ten zutref­fend ermit­telt. Bei der Prü­fung der Sta­tik wird die Ein­hal­tung aller rele­van­ten Vor­schrif­ten inten­siv betrach­tet. Zudem über­wacht der Prüf­sta­ti­ker, ob die phy­si­ka­li­sche und mecha­ni­sche Beschrei­bung der Werk­stof­fe und deren Eig­nung kor­rekt ein­ge­tra­gen wur­den. Ein wich­ti­ger Punkt in den Auf­ga­ben des Prüf­in­ge­nieurs ist die Prü­fung von Kon­struk­ti­ons- und Beweh­rungs­plä­nen. In der Regel erfolgt die Über­wa­chung auf der Bau­stel­le. Damit wird die Qua­li­tät des Bau­werks gestei­gert und Schä­den ver­mie­den.

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Wann brau­che ich einen Prüf­sta­ti­ker: Gebäu­de­klas­se 4 und 5

Die Rechts-und Ver­wal­tungs­vor­schrif­ten regeln, ob Sie einen Prüf­sta­ti­ker brau­chen oder nicht. Damit zwi­schen den ein­zel­nen Län­der­ge­set­zen nicht eine zu gro­ße Kluft ent­steht, haben die Län­der die Bau­mi­nis­ter­kon­fe­renz gegrün­det, die kurz Arge­bau genannt wird. Die zustän­di­gen Minis­ter erar­bei­te­ten die Mus­ter­bau­ver­ord­nung (MBO). Sie stellt die Grund­la­ge der Lan­des­bau­ord­nun­gen dar. Eini­ge Bun­des­län­der hal­ten sich an die MBO wie bei­spiels­wei­se Ber­lin. Ande­re Bun­des­län­der wie Sach­sen oder Bay­ern haben zur Mus­ter­bau­ver­ord­nung zusätz­lich Ver­wal­tungs­vor­schrif­ten erlas­sen.

Bei nach­fol­gen­den Gebäu­den ist eine Prüf­sta­tik erfor­der­lich.

  • Gebäu­de­klas­se 4: Gebäu­de mit mehr als 7 m Höhe und bis zu 13 m Höhe. Die Nut­zungs­ein­heit darf nicht mehr als 400 m² sein. Die Gebäu­de müs­sen zudem hoch feu­er­hem­mend gebaut sein.
  • Gebäu­de­klas­se 5: Sons­ti­ge Gebäu­de, ein­schließ­lich unter­ir­di­scher Gebäu­de. Sie müs­sen feu­er­be­stän­dig gebaut sein.

Bau­vor­ha­ben mitt­le­rer Schwie­rig­keit und Son­der­bau­ten

Bei Bau­vor­ha­ben mitt­le­rer Schwie­rig­keit ist die Prü­fung der Trag­werks­pla­nung eben­falls erfor­der­lich. Bei Son­der­bau­ten ist die Prüf­sta­tik not­wen­dig sowie die bau­auf­sicht­li­che Prü­fung des Bau­vor­ha­bens durch ein Prüf­amt für Bau­sta­tik oder einen Prüf­in­ge­nieur für Bau­sta­tik.

Defi­ni­ti­on der Bau­vor­ha­ben mitt­le­rer Schwie­rig­keit

  • Hand­werk­lich oder gewerb­lich genutz­te ein­ge­schos­si­ge Gebäu­de in Gewer­be- und Indus­trie­ge­bie­ten. Die frei­en Stützwei­ten dür­fen nicht mehr als 12 m betra­gen. Auch die Grund­flä­chen dür­fen nicht grö­ßer als 500 m² sein, solan­ge sie kei­ne Son­der­bau­ten sind.
  • Gebäu­de mit mitt­le­rer Höhe, die aus­schließ­lich zu Wohn­zwe­cken genutzt wer­den. Auch Gebäu­de, die zu Wohn­zwe­cken und teil­wei­se oder aus­schließ­lich gewerb­lich oder frei­be­ruf­lich genutzt wer­den. Die Grund­flä­che muss dabei klei­ner als 1.600 m² sein (außer Wohn­ge­bäu­de und ein­schließ­lich Neben­an­la­gen sowie Neben­ge­bäu­den).
  • Alle sons­ti­gen Bau­vor­ha­ben, die unter mitt­le­rer Schwie­rig­keit ein­ge­stuft wer­den.

Defi­ni­ti­on von Son­der­bau­ten

  • Kran­ken­häu­ser, Pfle­ge­ein­rich­tun­gen und Ent­bin­dungs- sowie Säug­lings­hei­me
  • Tages­ein­rich­tun­gen und Hei­me für Kin­der, alte Men­schen und Behin­der­te, Kin­der­gär­ten mit mehr als zwei Grup­pen, Ein­rich­tung zur vor­über­ge­hen­den Unter­brin­gung von Per­so­nen
  • Schu­len, Hoch­schu­len, Aus­bil­dungs­stät­ten
  • Jus­tiz­voll­zugs­an­stal­ten
  • Bau­li­che Anla­gen, die höher als 30 m sind
  • Hoch­häu­ser
  • Bau­li­che Anla­gen und Räu­me die grö­ßer als 1.600 m² sind (aus­ge­nom­men Wohn­ge­bäu­de)
  • Hoch­re­ga­le die höher als 7,50 m sind (Ober­kan­te Lager­gut)
  • Gara­gen mit mehr als 1.000 m² Nutz­flä­che
  • Mes­se- und Aus­stel­lungs­bau­ten sowie Ver­kaufs­stät­ten mit mehr als 2.000 m² Geschoß­flä­che
  • Ver­samm­lungs­stät­ten, die mehr als 100 Per­so­nen auf­neh­men kön­nen. Dazu gehö­ren auch Kir­chen
  • Gast­stät­ten mit mehr als 60 Sitz­plät­zen oder mehr als 30 Gast­bet­ten
  • Frei­s­port­an­la­gen, die mehr als 400 Zuschau­er­plät­zen besit­zen
  • Sport­stät­ten über 100 Zuschau­er­plät­ze und mehr als 400 m² Hal­len­sport­flä­che
  • Cam­ping- und Wochen­end­plät­ze
  • flie­gen­de Bau­ten
  • Räu­me und bau­li­che Anla­gen, deren Nut­zung mit erhöh­ter Explosions‑, Brand‑, Ver­kehrs- oder Gesund­heits­ge­fahr ver­bun­den ist

Bei die­sen Bau­vor­ha­ben ist nicht nur eine Prüf­sta­tik erfor­der­lich, son­dern eben­falls die bau­auf­sicht­li­che Prü­fung.

Groß­pro­jek­te bzw. gro­ße Bau­vor­ha­ben, die immer eine Prüf­sta­tik erfor­dern

Gro­ße Bau­vor­ha­ben für die Indus­trie oder für Bund oder Gemein­de erfor­dern immer das Vier-Augen-Prin­zip und somit eine Prüf­sta­tik.

Brü­cken

Unse­re Brü­cken sind enor­men Belas­tun­gen durch den all­ge­mei­nen Ver­kehr und beson­ders durch Fahr­zeu­ge, die mehr als 60 Ton­nen auf die Waa­ge brin­gen, aus­ge­setzt. Die Zahl der Schwer­last­fahr­zeu­ge, die Güter trans­por­tie­ren ist immens gestie­gen. Jede Brü­cke, sei es eine sechs­spu­ri­ge Auto­bahn­brü­cke oder eine Fuß­gän­ger­brü­cke muss den Belas­tun­gen stand­hal­ten. Die Sta­tik muss des­halb die Belas­tun­gen und die Beson­der­hei­ten der Nut­zung berück­sich­ti­gen. Der zu erwar­ten­de Ver­kehr und die Beschaf­fen­heit des Bau­grunds flie­ßen eben­falls in die Berech­nun­gen mit ein. Da die ver­wen­de­ten Werk­stof­fe mit den stän­dig wech­seln­den Belas­tun­gen ermü­den, ist die­ser Aspekt in den Nach­wei­sen zur Betriebs­fes­tig­keit sowie in der kon­struk­ti­ven Aus­füh­rung zu beach­ten.

Bei einem Neu­bau einer Brü­cke wer­den die sta­ti­schen Berech­nun­gen geprüft. Zu dem Auf­ga­ben­ge­biet des Prüf­sta­ti­kers gehört auch die Prü­fung der Sta­tik von Lehr­ge­rüs­ten, Mon­ta­ge­zu­stän­den, Ver­schü­ben und Bau­zu­stän­den. Ob die Kon­struk­ti­ons­zeich­nun­gen mit der Sta­tik über­ein­stim­men, muss der Prüf­sta­ti­ker eben­falls prü­fen. Neben der geo­me­tri­schen Prü­fung über­nimmt der Prüf­sta­ti­ker die Bau­über­wa­chung und sämt­li­che Abnah­men.

Bestehen­de Brü­cken müs­sen regel­mä­ßig auf der Grund­la­ge der DIN 1076 geprüft wer­den. Alle 3 Jah­re erfolgt eine ein­fa­che Prü­fung und alle sechs Jah­re die Haupt­prü­fung. Dabei spricht der Prüf­sta­ti­ker Emp­feh­lun­gen zu erfor­der­li­chen Unter­hal­tungs- und Sanie­rungs­ar­bei­ten aus. Bera­tend wirkt er bei der Kon­struk­ti­on von Ersatz­neu­bau­ten und hin­sicht­lich der Wirt­schaft­lich­keit der Bau­maß­nah­me mit. Neben der Lastein­stu­fungs­be­rech­nung, koor­di­niert und beauf­tragt der Prüf­in­ge­nieur die Betei­lig­ten. Erfor­der­li­che Maß­nah­men für tem­po­rä­re Not­in­stand­set­zun­gen lei­tet er eben­falls ein. Brü­cken­lis­ten und Bau­werks­bü­cher erhal­ten Sie eben­falls von Ihrem Prüf­sta­ti­ker.

Flie­gen­de Bau­ten

Flie­gen­de Bau­ten sind mobi­le bau­li­che Anla­gen, die auf kei­nem fes­ten Grund­stück ste­hen. Bes­tens sind Ihnen wahr­schein­lich die Fahr­ge­schäf­te auf einem Volks­fest bekannt. Doch zu die­ser Kate­go­rie gehö­ren auch unter ande­rem Büh­nen mit oder ohne Über­da­chung, Con­tai­ner, Tri­bü­nen, Trag­luft­bau­ten, Bewir­tungs­an­la­gen, Rekla­me­tür­me und Zel­te aller Art. Soll­ten Sie einen Auf­bau in einem geneh­mig­ten Mes­se- und Aus­stel­lungs­ge­län­de pla­nen, brau­chen Sie laut MBO kei­ne Geneh­mi­gung. Even­tu­el­le Richt­li­ni­en und Anfor­de­run­gen erhal­ten Sie von den jewei­li­gen Mes­se­be­trei­bern.

Die­se flie­gen­den Bau­ten wer­den an wech­seln­den Orten auf­ge­stellt, den Öfte­ren in ver­schie­de­nen Bun­des­län­dern. Des­halb wird für die flie­gen­den Bau­ten ein zwei­tei­li­ges Son­der­ver­fah­ren ange­wandt. Die Aus­füh­rungs­ge­neh­mi­gung bezieht sich auf die Anla­ge und die Gebrauchs­ab­nah­me auf den Stand­ort.

Bevor die­se flie­gen­den Bau­ten auf­ge­stellt und in Gebrauch genom­men wer­den, muss der Prüf­in­ge­nieur die gesam­te Anla­ge über­prü­fen. Schalt­plä­ne, Kon­struk­ti­ons­zeich­nun­gen und die Sta­tik wer­den genau­es­tens geprüft. Eben­falls schaut sich der Prüf­sta­ti­ker vor der Inbe­trieb­nah­me die elek­tro­tech­ni­sche und bau­tech­ni­sche Bau­aus­füh­rung an. Auch bei einer Ver­län­ge­rung der Aus­füh­rungs­ge­neh­mi­gung wer­den die flie­gen­den Bau­ten genau­es­tens unter die Lupe genom­men. Für älte­re Fahr­ge­schäf­te mit dyna­misch hoch bean­spruch­ten Tei­len erfolgt eine Son­der­prü­fung. Der Prüf­sta­ti­ker erstellt auch die Prüf­bü­cher und erteilt die Aus­füh­rungs­ge­neh­mi­gung.

Es gibt aber auch flie­gen­de Bau­ten, die geneh­mi­gungs­frei sind. Dazu gehö­ren sons­ti­ge Auf­bau­ten und Büh­nen mit Über­da­chung, bis zu einer Höhe von 5 m. Sie dür­fen die Grund­flä­che von 100 m² und die Fuß­bo­den­hö­he von 1,50 m nicht über­schrei­ten. Flie­gen­de Bau­ten, eben­falls bis zu 5 m Höhe, die von Besu­chern nicht betre­ten wer­den. Zu den geneh­mi­gungs­frei­en flie­gen­den Bau­ten gehö­ren auch Zel­te, die nicht grö­ßer als 75 m² sind. In die­sen Fäl­len müs­sen Sie als Betrei­ber gewähr­leis­ten, dass die Kon­struk­ti­on den all­ge­mein aner­kann­ten Regeln der Tech­nik ent­spricht. Die­sen kor­rek­ten Nach­weis kön­nen Sie in der Regel nur mit einer sta­ti­schen Berech­nung erbrin­gen. Einen Prüf­sta­ti­ker brau­chen Sie in die­sem Fall aller­dings nicht.

Tra­gen­de Glas­kon­struk­tio­nen

In der zeit­ge­mä­ßen Archi­tek­tur fin­den Sie öfter gro­ße Glas­fas­sa­den und kunst­vol­le Glas­dä­cher. Als beson­de­ren Hin­gu­cker prä­sen­tie­ren sich Trep­pen aus Glas oder Hal­len­stüt­zen aus die­sem durch­sich­ti­gen Mate­ri­al. So schön die­se archi­tek­to­ni­schen Meis­ter­leis­tun­gen auch sind, hier müs­sen beson­de­re Sicher­heits­fra­gen beach­tet wer­den. Die­se Glas­kon­struk­tio­nen unter­lie­gen einer sorg­fäl­ti­gen Begut­ach­tung eines Prüf­sta­ti­kers. Dazu gehö­ren die bau­tech­ni­sche Prü­fung und even­tu­el­le gut­ach­ter­li­che Stel­lung­nah­men. Prüf­zeug­nis­se für begeh­ba­re und absturz­si­chern­de Ver­gla­sun­gen stellt der Prüf­sta­ti­ker eben­falls aus.

Tra­gen­de Kunst­stoff­kon­struk­tio­nen

Auch tra­gen­de Kunst­stoff­kon­struk­tio­nen sehen Sie ver­mehrt im Hoch- und Inge­nieur­bau. Häu­fig wer­den dafür Werk­stof­fe wie Ther­mo­plas­te, glas­fa­ser­ver­stärk­te Duro­plas­te, Holz-Poly­mer-Werk­stof­fe oder beschich­te­tes Poly­es­ter­ge­we­be ver­wen­det. Bei­spiels­wei­se kom­men Mem­bran­trag­wer­ke als Trag­luft­hal­len oder Über­da­chun­gen zum Ein­satz. Glas­fa­ser­ver­stärk­ter Kunst­stoff wird in der heu­ti­gen Archi­tek­tur oft­mals für Ver­klei­dun­gen, Groß­was­ser­rut­schen, Geh- und Rad­we­ge­brü­cken, Belä­ge für Bal­ko­ne und für Abde­ckun­gen als kom­ple­xe Scha­len­trag­wer­ke ver­wen­det.

Um die tra­gen­den Kunst­stoff­bau­tei­le ver­wen­den zu kön­nen, brau­chen Sie dazu einen bau­recht­li­chen Ver­wend­bar­keits­nach­weis. Es gibt ver­schie­de­ne Mög­lich­kei­ten für die­sen Nach­weis. Eine Vari­an­te wäre die erteil­te Bau­art­ge­neh­mi­gung oder Zulas­sung beim Deut­schen Insti­tut für Bau­tech­nik (DIBt). Sie kön­nen aber auch eine Ein­zel­zu­las­sung von der zustän­di­gen Geneh­mi­gungs­be­hör­de erhal­ten. Die Stand­si­cher­heits­nach­wei­se die­ser jewei­li­gen Kon­struk­tio­nen sind Bestand­teil des Zulas­sungs­ver­fah­rens. Dafür brau­chen Sie einen Prüf­sta­ti­ker.

Weit­ge­spann­te Trag­wer­ke

In Deutsch­land gibt es ca. 40.000 Hal­len mit weit­ge­spann­ten Dächern. Ihr Prüf­sta­ti­ker prüft sowohl neue Kon­struk­tio­nen, Umbau­ten und Dächer, die bereits in die Jah­re gekom­men sind. Beson­ders die kal­ten Mona­te sind ein star­kes Kri­te­ri­um für eine Über­prü­fung, ob die Stand­si­cher­heit gewähr­leis­tet ist. Unge­wöhn­li­che Wet­ter­la­gen sind manch­mal dafür ver­ant­wort­lich, dass sich eine Eis­schicht auf dem Dach bil­det. Nor­ma­ler­wei­se hal­ten die Dach­kon­struk­tio­nen in gefähr­de­ten Gebie­ten die­se Last aus. Wenn jedoch meh­re­re Fak­to­ren zusam­men­tref­fen wie unzu­rei­chen­de Bau­un­ter­hal­tung, Mate­ri­al­feh­ler oder Män­gel bei der Bau­aus­füh­rung kann so eine Eis­schicht even­tu­ell das Dach zum Ein­stür­zen brin­gen. Wie bei den Brü­cken sind gele­gent­li­che Kon­trol­len durch einen Prüf­in­ge­nieur durch­aus sinn­voll. Durch eine per­fek­te Ana­ly­se des Bau­zu­stan­des durch Ihren Prüf­sta­ti­ker erhal­ten Sie den aktu­el­len Bau­zu­stand und sind in der Lage, zeit­nah zu han­deln.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen

Prüfstatik ist sinnvoll und erfüllt einen Zweck

Prüf­sta­tik: Sinn und Zweck

Ein Prüf­sta­ti­ker (oder auch Prüf­in­ge­nieur für Bau­sta­tik) ersetzt nicht den Sta­ti­ker, son­dern über­prüft die vor­lie­gen­den sta­ti­schen Berech­nun­gen. Es han­delt sich somit um eine Prüf­sta­tik.
Standsicherheit garantiert der Statiker

Stand­si­cher­heit berech­nen

Die Bau­be­hör­den in Deutsch­land ver­lan­gen für Bau­wer­ke ab einer bestimm­ten Grö­ße Stand­si­cher­heits­nach­wei­se. Sie sind eine Grund­la­ge für die Ertei­lung einer Bau­ge­neh­mi­gung.
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