Bau­an­trag für ein EFH stel­len: Sta­tik nötig?

Bauantrag stellen

Ein Haus zu bau­en ist nicht »mal eben« erle­digt. Viel­mehr sind ver­schie­de­ne Unter­la­gen, Nach­wei­se und Geneh­mi­gun­gen erfor­der­lich, um den Traum vom Eigen­heim zu rea­li­sie­ren. Dabei ist der Bau­an­trag wesent­lich auf dem Weg zur Wunsch­er­fül­lung.

Erst mit einer ent­spre­chen­den Bau­ge­neh­mi­gung darf das Gebäu­de in den aller­meis­ten Fäl­len tat­säch­lich ver­wirk­licht wer­den. Wel­che Rol­le spie­len die sta­ti­schen Berech­nun­gen für die Bau­ge­neh­mi­gung? Muss der Sta­tik­nach­weis mit dem Bau­an­trag erbracht wer­den? Die fol­gen­den Abschnit­te erklä­ren, wor­auf es ankommt.

Bau­an­trag und Sta­tik – was, wann, wie und wo?

Der Haus­bau und damit das soge­nann­te Bau­ge­neh­mi­gungs­ver­fah­ren ist in den ein­zel­nen Lan­des­bau­ord­nun­gen in den Bun­des­län­dern unter­schied­lich gere­gelt. Die Zustän­dig­keit für den Bau­an­trag liegt bei den ört­li­chen Bau­be­hör­den. Die­se bewil­li­gen die Bau­vor­ha­ben – oder leh­nen sie ab. Hier­bei ist ins­be­son­de­re das Bau­ord­nungs­recht der jewei­li­gen Gemein­de wesent­lich.

Die Behör­den über­prü­fen, ob gel­ten­des Bau­recht ver­letzt wird, wenn das Gebäu­de gebaut wird. Da die Lan­des­bau­ord­nun­gen die Eck­pfei­ler für die recht­li­che Geneh­mi­gung dar­stel­len, sind die­se auch für den prin­zi­pi­el­len Ablauf des Ver­fah­rens zura­te­zu­zie­hen, sofern Unklar­hei­ten bestehen.

Bau­ge­neh­mi­gungs­ver­fah­ren ver­ste­hen: So gelingt der Bau­an­trag!

Eini­ge Unter­schie­de und grund­le­gen­de Gege­ben­hei­ten für den Bau­an­trag las­sen sich hier zusam­men­fas­sen. Denn die recht­li­chen Gesetz­mä­ßig­kei­ten sind kei­nes­wegs alle ver­schie­den. Es exis­tie­ren eben­so Rege­lun­gen, die bun­des­weit gel­ten. Bei­spiels­wei­se stel­len sich poten­zi­el­le Bau­her­ren die Fra­ge, ob immer und für alle Bau­ten am Haus eine Geneh­mi­gung nötig ist. Braucht ein Ein­fa­mi­li­en­haus eine offi­zi­el­le Bau­erlaub­nis?

Grund­sätz­lich sind Bau­an­trä­ge für alle Häu­ser zu stel­len, die grö­ßer als 30 m² sind und für Per­so­nen zugäng­lich sind. Das bedeu­tet, dass für den Bau eines Gar­ten­schup­pens nicht unbe­dingt eine Bau­ge­neh­mi­gung nötig ist. Ein Ein­fa­mi­li­en­haus (EFH) braucht immer eine Erlaub­nis der zustän­di­gen Behör­de. Was gehört außer­dem noch zum Bau­an­trag und wie wich­tig ist die Sta­tik bei der Antrag­stel­lung?

Stand­si­cher­heits­nach­weis – wann ist die Sta­tik für Bau­an­trä­ge rele­vant?

Die Sta­tik eines Hau­ses bestimmt über die Sicher­heit und Trag­fä­hig­keit von dem Gebäu­de und des­sen Unter­grund. Damit die sta­ti­schen Berech­nun­gen kor­rekt erfol­gen, ist ein Trag­werks­pla­ner nötig. Solch ein Sta­ti­ker (oder Bau­in­ge­nieur) führt die Berech­nun­gen durch und ermit­telt, wie stand­si­cher und trag­fä­hig ein Gebäu­de ist oder künf­tig sein wird.

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Schritt 1 von 3
Zur Ent­schei­dung, ob das Gebäu­de in einem Erd­be­ben­ge­biet liegt
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Die­se Rech­nun­gen sind ein wich­ti­ger Bestand­teil bei einem Bau­vor­ha­ben. Ein Gebäu­de, das nicht stand­fest ist, birgt ein enor­mes Risi­ko – sowohl finan­zi­ell als auch für die anwe­sen­den Men­schen. Aber gehört die Trag­werks­pla­nung zum Bau­an­trag? Wann muss ein Bau­an­trag einen Stand­si­cher­heits­nach­weis beinhal­ten?

Der Stand­si­cher­heits­nach­weis ist auch bei Son­der­bau­ten ein fes­ter Bestand­teil vom Bau­an­trag. Bei vie­len Gebäu­den kann der Sta­tik­nach­weis aller­dings auch spä­ter nach­ge­reicht wer­den. Wer den Sta­tik­nach­weis erbringt, kann übri­gens nicht belie­big fest­ge­legt wer­den. Nur Bau­vor­la­ge­be­rech­tig­te dür­fen die Sta­tik zum Bau­an­trag ein­rei­chen. Was heißt das?

Bau­be­hör­den neh­men aus­schließ­lich Bau­an­trä­ge und ent­spre­chen­de Stand­si­cher­heits­nach­wei­se von ent­spre­chend fach­lich aus­ge­bil­de­ten und qua­li­fi­zier­ten Sta­ti­kern, Archi­tek­ten und Bau­in­ge­nieu­ren an. Eine ent­spre­chen­de Lis­te der Bau­vor­la­ge­be­rech­tig­ten Exper­ten fin­det sich beim ört­li­chen Bau­amt.

Unter­la­gen für den Bau­an­trag zusam­men­stel­len – alle wich­ti­gen Nach­wei­se zusam­men­ge­fasst

Der Antrag für die Bau­ge­neh­mi­gung eines Ein­fa­mi­li­en­hau­ses ist von ent­schei­den­der Bedeu­tung, um ein Bau­vor­ha­ben in die Tat umset­zen zu kön­nen und gleich­zei­tig recht­lich auf der siche­ren Sei­te zu sein. Dabei ist nicht nur die Sta­tik für den Haus­bau wesent­lich. Der Bau­an­trag ent­hält meh­re­re wich­ti­ge Nach­wei­se und Unter­la­gen. Dazu gehö­ren ins­be­son­de­re die Fol­gen­den:

  • voll­stän­di­gen Bau­an­trag (unter­schrie­ben vom Archi­tek­ten und Bau­her­ren)
  • Gebäu­de­be­schrei­bung inkl. tech­ni­scher Details
  • Bau­zeich­nung (vom Exper­ten, z. B. Bau­in­ge­nieur oder Archi­tekt)
  • Lage­plan
  • berech­ne­te Nutz­flä­che und Wohn­flä­che des Hau­ses
  • Aus­künf­te zur Was­ser­er­schlie­ßung, ‑ver­sor­gung und Ent­wäs­se­rung
  • das Ein­ver­ständ­nis der Nach­barn, falls erfor­der­lich
  • Sta­tik­nach­weis
  • Brand­schutz­nach­weis
  • Wär­me­schutz­nach­weis
  • ggf. Schall­schutz­nach­weis

Wir bie­ten Sta­tik­be­rech­nun­gen zum Fest­preis an. Eine EFH-Sta­tik bis 150 m² Brut­to­grund­flä­che kos­tet bei uns inkl. Wär­me­schutz­nach­weis 2.150 Euro (inkl. MwSt.) und dau­ert 30 Werk­ta­ge – per »Express« sogar nur 15 Werk­ta­ge. Natür­lich jeweils ab Auf­trags­ein­gang und tech­ni­scher Klä­rung.

Wir erstel­len für Wohn­ge­bäu­de bis 3 Wohn­ein­hei­ten den Wär­me­schutz­nach­weis für 550 Euro (inkl. MwSt.), den Brand­schutz­nach­weis für 1.000 Euro (inkl. MwSt.) und den Schall­schutz­nach­weis für 600 Euro (inkl. MwSt.). Eine Sta­tik für den Durch­bruch einer Wand kos­tet 900 Euro (inkl. MwSt.), einer Decke 900 Euro (inkl. MwSt.).

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Fazit: Benö­tigt ein Bau­an­trag für EFH sta­ti­sche Berech­nun­gen?

Eine Bau­ge­neh­mi­gung ist für eine Viel­zahl der Gebäu­de und Bau­vor­ha­ben not­wen­dig. Dabei müs­sen die zukünf­ti­gen Bau­her­ren auf etli­che Din­ge ach­ten, damit recht­lich alles in Ord­nung ist. Ein pro­fes­sio­nel­ler Archi­tekt oder Bau­in­ge­nieur erleich­tert die Kom­mu­ni­ka­ti­on mit dem zustän­di­gen Bau­amt erheb­lich. Denn oft genug wis­sen Bau­her­ren nicht, wor­auf es bei einem Bau­an­trag ankommt. Gehört die Sta­tik auch zu den Antrags­un­ter­la­gen? Was muss im Antrag ent­hal­ten sein?

Ein Stand­si­cher­heits­nach­weis muss nicht immer direkt mit der Antrag­stel­lung ein­ge­reicht wer­den. Die For­ma­li­tä­ten auf dem Weg zur Bau­ge­neh­mi­gung sind von den ein­zel­nen Bun­des­län­dern abhän­gig. Im Bereich Bau­an­trag und Sta­tik lie­fert die ört­li­che Bau­be­hör­de die nöti­gen Infor­ma­tio­nen. Oft kön­nen die sta­ti­schen Berech­nun­gen aber von einem Bau­vor­la­ge­be­rech­tig­ten (Archi­tekt, Sta­ti­ker oder Bau­in­ge­nieur) nach­ge­reicht wer­den.

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